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18.10.2016  Pressemitteilung

Dehne: „Bremen investiert in gute Lösung für werdende Eltern“

„Mit dem heutigen Beschluss des Senats wird die Versorgung im Bereich der Geburtshilfe in Bremen entscheidend verbessert“, erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Steffi Dehne. Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Sitzung beschlossen, dass im Zuge des Teilersatzneubaus am Klinikum Bremen-Mitte eine zusätzliche Station am Eltern-Kind-Zentrum entstehen soll, auf der Risikoschwangere und extrem frühgeborene Säuglinge versorgt werden sollen. „Aus fachlicher Sicht ist das die absolut richtige Entscheidung“, erklärt Dehne, „denn es ist sinnvoll die Versorgung dieser oftmals kritischen Fälle an dem Ort zu konzentrieren, an dem auch eine spezialisierte Intensivstation und Chirurgie vorgehalten werden.“

Dehne betont zudem, dass die frei-gemeinnützigen Kliniken auch weiterhin ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Geburtshilfe im Land Bremen bleiben sollen. „Natürlich könnten auf der neuen Station auch reguläre Geburten durchgeführt werden“, sagt sie, „aber das ist nicht das Ziel. Das Ziel ist eine optimale Versorgung für Risikoschwangere und extrem Frühgeborene. Und zugleich werden dadurch Kapazitäten für reguläre Geburten an anderen GeNo-Häusern frei. Diese Kapazitäten sollen die frei-gemeinnützigen Träger aber nicht verdrängen. Sie werden zusätzlich gebraucht, weil die Zahl der Geburten in Bremen ansteigt und wir hier dringenden Handlungsbedarf haben, wenn wir eine gute Versorgung für alle Schwangeren sicherstellen wollen.“

Dass Bremen dabei die Investitionskosten in großen Teilen übernimmt, ist für die Sozialdemokratin angesichts der ohnehin großen finanziellen Belastung der Gesundheit Nord durch den Teilersatzneubau gerechtfertigt. „Bremen investiert damit in eine gute und medizinisch optimale Lösung für werdende Eltern und ihre Kinder. Das sollte uns allen ein Anliegen sein“, sagt Dehne – betont aber auch: „Bremen als Haushaltsnotlageland wird auch weiterhin das Gespräch mit Niedersachsen suchen müssen. Denn auch Mütter und Kinder aus dem Umland werden von der neu geschaffenen Station profitieren können. Und wenn Niedersachsen die entsprechenden medizinischen Angebote nutzt, sollte es auch bereit sein, einen Teil der Investitionskosten zu übernehmen.“