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12.06.2012  Pressemitteilung

Elombo Bolayela (SPD) beim International Day der Uni Bremen: „Ausländische Absolventen brauchen bessere berufliche Perspektiven!“

Das Bild zeigt Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu und den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Elombo Bolayela beim International Day der Universität Bremen. Foto: SPD-Abgeordnetengemeinschaft

Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Elombo Bolayela fordert, die beruflichen Perspektiven für ausländische Studierende in Bremen deutlich zu verbessern.

Das Aufenthaltsrecht müsse so gestaltet werden, dass Absolventen eine realistische Chance bekämen, in ihren Beruf einzusteigen, sagte der SPD-Politiker beim „International Day“ an der Universität Bremen am vergangenen Donnerstag.

Zuvor hatte Professorin Yasemin Karakasoglu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, den ersten „International Day“ mit 30 Informationsständen und zahlreichen Vorträgen auf dem zentralen Uni-Areal eröffnet.

Besonders die 90 Tage-Regelung und die Mindestverdienstgrenze seien ein „Riesenproblem“ für ausländische Absolventen, so Bolayela, „deshalb setzen wir uns dafür ein, die Beschränkung der Erwerbstätigkeit auf 90 Tage abzuschaffen und die Mindesteinkommensgrenze abzusenken.“

SPD und Grüne in der Bremischen Bürgerschaft haben bereits einen entsprechenden Antrag verabschiedet. Aktuell dürfen Absolventen nach ihrem Studium zum Beispiel nur im sehr begrenzten Rahmen jobben – und stehen bei ihrer Suche nach einem vollwertigen Arbeitsplatz unter enormen zeitlichen und finanziellen Druck.

„Mit ihren Fähigkeiten und Talenten sind sie eine Bereicherung für unsere Stadt und für unsere Gesellschaft“, begrüßte der Bürgerschaftsabgeordnete in seiner Festrede die anwesenden Studentinnen und Studenten.

Diese würden auf vorbildliche Weise zeigen, wie man trotz kultureller Unterschiede und mancher möglicher Probleme höhere Abschlüsse erwerben kann. Rund 2.000 ausländische Frauen und Männer studieren an der Universität Bremen.

Bremen und seine Wirtschaft lebe von der Internationalität, betonte Elombo Bolayela. Auch aus diesem Grund sei es wichtig, gerade den Arbeitgebern vor Augen zu führen, welche ungenutzten Reserven und Potentiale an der Bremer Universität noch verborgen sind.