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06.02.2014  Pressemitteilung

Oberschule im Park: 4,5-Millionen Anbau auf der Tagesordnung der Bildungsdeputation

Zukunftsweisende Lernideen, ein schönes modernes Schulgebäude, aber viel zu wenig Platz: Das ist der Spagat, den Schüler und Lehrer der neuen Oberschule im Park in Oslebshausen seit mehr als zwei Jahren aushalten müssen.

In der nächsten Woche können die Bremer Bildungsdeputierten nun die ersehnte Erweiterung dieser besonderen Schule beschließen, in die ein  Zentrum für unterstützende Pädagogik integriert ist. 2011 war diese neue Ganztags-Oberschule im Bremer Westen aus einem Förderzentrum hervorgegangen.

„Damit wird der Unterricht in den Containern bald endlich der Vergangenheit angehören. Ich freue mich sehr für diesen Schulstandort, dass wir jetzt in die dringend benötigte Erweiterungsfläche investieren können“, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Mustafa Güngör.

Der Bildungspolitiker hatte kürzlich gemeinsam mit den SPD-Bildungsdeputierten die Oberschule am Park besucht, um sich ein Bild von der aktuellen Lage zu machen.

„Die geplanten drei Klassen pro Jahrgang und das anspruchsvolle pädagogische Konzept sind in den bestehenden Gebäuden einfach nicht machbar“, unterstrich Güngör nach dem Gespräch mit der Schulleitung. Vor allem das Arbeiten in Lernwerkstätten erfordere geeignete Räumlichkeiten.

Bis zum Beginn des Schuljahres 2015/16 soll nun auf dem Gelände des benachbarten Bauhofs der zweigeschossige Anbau entstehen. Zu diesem gehören Räume für vier Lernwerkstätten, eine Lehrküche und sieben Klassenräume mit Differenzierungsräumen. Hinzu kommen ein PC- und ein Lehrerarbeitsraum, ein Lehr- und Lernmittelraum sowie mehrere Fachräume. Kosten: rund 4,5 Millionen Euro.

„Wir stärken und modernisieren die Bildungsangebote im Bremer Westen, damit jedes Kind die Möglichkeit hat, schulisch erfolgreich zu sein – unabhängig von seiner Herkunft. Dieses Projekt ist ein ganz wichtiger Baustein“, sagte Rolf Vogelsang, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter aus Oslebshausen: „Jetzt müssen nur noch alle an Planung und Bau Beteiligten in die Hände spucken, damit der Anbau pünktlich fertig wird.“