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16.12.2014  Pressemitteilung

Oberschule Sebaldsbrück: Pause machen gilt nicht / SPD-Abgeordnete informierten sich über „Neustart“ der Schule

SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und -Stadtteilpolitiker trafen sich mit Claudia Bundesmann (Direktorin, M.), dem Didaktischen Leiter / Abteilungsleiter Gymnasium Rüdiger Molle (l.) und Schülerinnen und Schülern, um über den Neustart der Schule und dringende Sanierungsarbeiten zu sprechen. Foto: SPD-Abgeordnetengemeinschaft

Jetzt nur nicht auf die Bremse treten: An der Obersschule Sebaldsbrück hat sich Aufbruchsstimmung breitgemacht, nachdem klar ist, dass es im nächsten Schuljahr wieder neue fünfte Klassen geben wird. „Diese Entscheidung war wie eine Befreiung. Jetzt können wir nach vorn schauen“, sagte die neue Direktorin, Claudia Bundesmann, beim Besuch einer Gruppe von SPD-Politikern und -Bildungsdeputierten.
Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Mustafa Güngör, war mit seinen Fraktionskollegen Helmut Weigelt, Rolf Vogelsang und Elombo Bolayela sowie mehreren SPD-Stadtteilpolitikern in die Schule gekommen, um ein deutliches Zeichen zu setzen.
„Wir wollen diese neue, gute Stimmung an der Oberschule Sebaldsbrück und das große Engagement der gesamten Schule unterstützen. Besonders wichtig ist jetzt, dass die anstehenden Sanierungsarbeiten zügig über die Bühne gehen, damit sich das wachsende Vertrauen der Eltern in diesen Standort stabilisiert“, betonte Mustafa Güngör.
Zuvor hatte eine Elternsprecherin berichtet, wie wichtig gerade jetzt ein Zeichen der Bildungsbehörde sei, dass man voll hinter den Plänen stehe, den vor einigen Jahren in die Krise geratenen Schulstandort aufzuwerten.
Das drängendste Problem ist dabei der Pavillon für den kommenden neuen fünften Jahrgang. Denn während andere Bereiche der Schule bereits ansprechend modernisiert wurden, sind diese Klassenräume vom Boden bis zur Decke völlig abgerockt – und alles andere als eine Visitenkarte für eine Schule, die neue Kinder und Eltern gewinnen möchte. Selbst die Tafel ist ein Fall fürs Schulmuseum.
Bis zum Eltern-Infoabend im Januar müsse der Ablauf der im Grundsatz schon beschlossenen Arbeiten feststehen, waren sich Schulleitung, Elternvertreter und Schüler einig. Der didaktische Leiter Rüdiger Molle erinnerte daran, dass den Sanierungsarbeiten nach Kostenermittlung und Auftragsvergabe nichts im Wege stehe – schließlich seien die betroffenen Klassenräume schon jetzt leer und ungenutzt. „Wenn alles gut läuft, sollte wir hier in den Sommerferien fertig sein“, so Molle.
„Dieses Projekt gehört auf die Prioritätenliste der Bildungsbehörde“, betonte der Bürgerschaftsabgeordnete Helmut Weigelt.
Fest steht, dass auch das Außengelände der Oberschule umgestaltet werden soll. Die Schülerinnen und Schüler werden ihre Ideen im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens in die Planung einbringen können. Und dass die maroden Mobilbauten auf dem Hof verschwinden werden, ist ebenfalls klar.