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28.11.2012  Pressemitteilung

Oslebshausen bekommt Regionale Eingreif- und Ermittlungsgruppe

In Oslebshausen werden künftig drei Kontaktpolizisten im Einsatz sein – ein Beamter mehr als bisher. Außerdem soll am Polizei-Standort Oslebshausen eine „Regionalen Eingreif- und Ermittlungsgruppe“ fest angesiedelt werden. Dies hat die Innendeputation bei ihrer heutigen Sitzung beschlossen.

„Dass die Eingreif- und Ermittlungsgruppe nach Oslebshausen kommt, ist eine richtige Entscheidung, für die sich der Beirat, Bürgerinnen und Bürger und wir Sozialdemokraten vor Ort stark gemacht haben. Jetzt hoffe ich auf spürbare Ergebnisse in Sachen Sicherheit“, sagte der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Elombo Bolayela. Die polizeiliche Regional-Gruppe soll schwerpunktmäßig Eigentumskriminalität bekämpfen.

Dass den Oslebshauser Kontaktpolizisten ständig ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden soll, sei ebenfalls eine gute Nachricht, so Bolayela.

Doch der aktuelle Beschluss zur „Organisationsentwicklung“ bei der Bremer Polizei bedeutet für die Oslebshauser Wache auch einen tiefen Einschnitt. „Ich halte es nach wie vor für nicht richtig, dass Leitung, Verkehrssachbearbeitung und weitere Sicherheitsaufgaben künftig von Beamten des Gröpelinger Reviers wahrgenommen werden sollen“, unterstrich der Oslebshauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Rolf Vogelsang. Die Öffnungszeiten würden zudem halbiert.

Nun müsse genau beobachtet werden, ob die organisatorischen Änderungen sich tatsächlich nicht negativ auf die Polizeiarbeit im Ortsteil auswirken – wie vom Innenressort beteuert wird. Es dürfe auf keinen Fall dazu kommen, dass die Präsenz der Kontaktpolizisten auf den Straßen Oslebshausens unter zusätzlicher Arbeit „am Schreibtisch“ leidet.

Bolayela: „Wir werden die Umsetzung der Maßnahme jetzt gemeinsam mit allen Beteiligten sechs Monate lang begleiten. Danach werden wir überprüfen, wie sich die polizeiliche Situation entwickelt hat. Wir wollen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen.“ Oslebshausen brauche eine effektive Polizeiarbeit – und Polizisten, die vor Ort präsent sind.