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26.06.2014  Pressemitteilung

Pastorenweg: Planungen für den Umbau zur Ganztagsschule beginnen

Das Bild zeigt (v. l.) die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Aydin Gürlevik, Elombo Bolayela und Rolf Vogelsang sowie Schulleiter Karl-Holger Meyer (2. v. r.). Foto: Abgeordnetengemeinschaft

Jetzt gehen die Planungsarbeiten für das neue Ganztagsangebot am Pastorenweg in Gröpelingen los: Die dortige Grundschule soll zum Schuljahr 2016/17 Ganztagsschule werden.

Am heutigen Donnerstag befasste sich die Bildungsdeputation auch mit diesem Projekt, für das geschätzt knapp 3,5 Millionen Euro in die Hand genommen werden müssen. Denn baulich ist der Schulstandort noch überhaupt nicht für den Ganztagsbetrieb eingerichtet.

„Wir freuen uns, dass in Gröpelingen nun in ein weiteres Ganztagsangebot investiert werden kann. Damit wird eine langjährige Forderung aus unserem Stadtteil endlich Wirklichkeit“, sagte der Gröpelinger Bürgerschaftsabgeordnete Aydin Gürlevik, der sich  in dieser Woche gemeinsam mit den Abgeordneten Rolf Vogelsang und Elombo Bolayela zu einem Gespräch mit der Schulleitung getroffen hatte.

Von Schulleiter Karl-Holger Meyer erfuhren die Bürgerschaftspolitiker, dass die ganze Schule begeistert hinter dem Ganztags-Projekt stehe. Nun hoffe man in der Schule, dass die Planungs- und Bauarbeiten zügig vorangehen, damit die Übergangsphase zur gebunden Ganztagsschule wie geplant 2016/17 starten kann.

In der 3-zügigen Grundschule werden bis zu 252 Schulkinder unterrichtet. Damit diese künftig im Wechsel von Unterricht, Entspannung, Hausaufgaben und vielfältigen Angeboten ihren Tag am Pastorenweg verbringen können, sind umfangreiche An- und Umbauten im Gebäudebestand notwendig. Denn noch verfügt die Schule über keine Mensa und Mischküche mit Nebenräumen, Freizeit- und Differenzierungsräume oder Lehrerstützpunkte.

„Wir werden dieses für unseren Stadtteil und seine Familien wichtige Projekt intensiv begleiten“, unterstrichen die Abgeordneten nach ihrem Schulbesuch. Gebundene Ganztagsschulen, die von den Kindern verbindlich vor- und nachmittags besucht werden, seien wichtig, um die Koppelung von sozialer Herkunft und Schulerfolg aufzulösen – für mehr Bildungschancen der Kinder aus dem Bremer Westen.