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29.10.2012  Pressemitteilung

SPD-Abgeordnete setzen sich für Polizeipräsenz in Oslebshausen ein

Das Polizeirevier Oslebshausen einfach auf drei verbleibende Kontaktpolizisten kleinzuschrumpfen und diese dann noch mit zusätzlichen Verwaltungsaufgaben zu belasten -  das geht so nicht. Dies stellte jetzt der Oslebshauser SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Elombo Bolayela klar.

„Das Mindeste ist, bei dem geplanten Umbau des Reviers die drei KOPs von zusätzlichen Aufgaben zu befreien, damit diese sich ungehindert mit ihren eigentlichen Aufgaben im Ortsteil befassen können“, so Bolayela. Auch müsse geprüft werden, ob es möglich ist, rund um die Uhr einen Streifenwagen für Oslebshausen einsatzbereit zu halten.
 
Der Abgeordnete hatte gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Rolf Vogelsang das Gespräch mit dem Revierleiter Uwe Kröger und dessen Stellvertreter Klaus Dunker gesucht. Auch die SPD-Beiratsmitglieder Petra Wontorra und Ursula Neke und weitere Bürger aus Oslebshausen nahmen an dem Treffen am vergangenen Mittwoch teil.

Angesichts einer deutlichen Zunahme der Straftaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wäre es aus Sicht der Revierleitung sinnvoller, die polizeiliche Arbeit in Oslebshausen auszubauen – anstatt diese zu reduzieren. Auch sei die Unklarheit über die Zukunft des Revierstandortes belastend für die Kolleginnen und Kollegen.

Rolf Vogelsang unterstrich, wie wichtig die Präsenz ortskundiger Polizisten für die weitere Entwicklung Oslebshausens sei. Zugleich könne man auch nicht sämtliche Auswirkungen des gesellschaftlichen Wandels der Polizei überlassen. Ebenso wichtig seien ein gutes Bildungsangebot im Stadtteil sowie ein abgestimmtes Handeln der Sozialbehörde – etwa in Fragen der Wohnungsbelegung.

Beide SPD-Abgeordnete verwiesen auf die mit dem Innensenator vereinbarte öffentliche Diskussion am 14. November um 19 Uhr im Bürgerhaus. Dort hätten die Oslebshauser die Chance, ihre berechtigte Forderung nach angemessener Polizeipräsenz im Ortsteil Ausdruck zu verleihen.

Elombo Bolayela: „Wir wollen nicht, dass einfach über unsere Köpfe hinweg geplant wird. Ich bin überzeugt, dass es noch möglich ist, eine gute Lösung zur Zukunft unseres Polizeireviers zu finden. Dafür ist es noch nicht zu spät!“