Mehmet Acar

Stader Landstraße 50
28719 Bremen
Mob.: 0157.75 861 016
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MEHMET ACAR

 

Warum ausgerechnet Politik? 

„Das hat viel mit meiner Lebensgeschichte zu tun: Ich bin mit 13 Jahren gemeinsam mit meiner Mutter und Geschwistern als Zuzug aus der Türkei nach Bremen gekommen – ohne auch nur ein Wort deutsch zu sprechen. Aber ich wurde unterstützt: Sowohl die Lehrerinnen und Lehrer in der Schule als auch die Freunde, die ich aller Sprachbarrieren zum Trotz in Bremen gefunden hatte, haben mich gefördert und mir viele Türen geöffnet, so dass ich es schließlich über den zweiten Bildungsweg bis hin zum Studienabschluss geschafft habe. Ohne diese Chancen die mir Bremen und die Menschen, die hier leben, eröffnet haben, wäre aus diesem Traum nichts geworden. Und genau diese Chancen möchte ich mit meinem politischen Engagement auch anderen ermöglichen.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite? 

„Ein echter Erfolg ist für mich, dass wir in den vergangenen Jahren Fortschritte in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemacht haben: Als Vater von fünf Kindern weiß ich, wie wichtig der Ausbau der Kinderbetreuung sowohl im Bereich der Unter-Dreijährigen aber auch im Kindergarten ist. Diesen Weg müssen wir weitergehen – auch und besonders in den Stadtteilen, deren Bewohner eben nicht auf Rosen gebettet sind.“

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Mit dem neuen Ressort für Kinder und Bildung gehen wir einen wichtigen Schritt und diese Idee müssen wir jetzt mit Leben füllen: Ich habe selbst erfahren, dass Bildung der Schlüssel für den späteren Lebensweg ist. Bildung, eine möglichst frühe Förderung, Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache – dass sind für mich Themen, die wir schon in den Krippen und Kindergärten angehen und eng mit den Schulen verzahnen müssen.“ 

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„… ist für mich die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Als Bauunternehmer stelle ich fest, dass zunehmend Wohnungen gebaut werden, die sich nur wenige leisten können. Das müssen wir mit unserer Wohnungsbaupolitik ändern, denn für mich bleibt es dabei: Wohnen darf keine Ware und erst recht kein Luxus sein. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen, für Singles und auch für größere Familien brauchen wir dringend zusätzlichen Wohnraum – und zwar in allen Stadtteilen, um ein vielfältiges Miteinander in Bremen und Bremerhaven sicherzustellen.“

… und nach dem politischen Feierabend?

„… steht meine Familie an Platz 1. Gemeinsame Radtouren durch Bremen und Umzu, Ausflüge mit der ganzen Familie oder meine Kinder auf dem Sportplatz anfeuern – das sind für mich die Dinge, bei denen ich gut entspannen kann.“