Elombo Bolayela

Wachtstraße 27/29
28195 Bremen
Tel.: 0421 222 93 339
Mob.: 0163 48 07 354

www.bolayela.de

 

Elombo Bolayela


Warum ausgerechnet Politik?

„Für mich ist es ein echtes Privileg, sich in einer Demokratie ohne Angst vor Verfolgung einbringen zu können. Denn in meinem Herkunftsland, der Demokratischen Republik Kongo, habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht: Nachdem ich unter dem damaligen Mobutu-Regime für mehr Demokratie demonstriert hatte, musste ich um mein Leben fürchten und 1992 fliehen. Schon vorher war ich durch die wechselhaften Verhältnisse in meinem Herkunftsland immer ein politischer Mensch – das hat sich nicht geändert. Im Gegenteil: Gerade weil ich weiß, wie sich Unfreiheit anfühlt, ist es für mich ein Geschenk, mich heute ohne Angst vor Repressionen engagieren zu können. Der Kongo ist mein Herkunftsland, Deutschland meine Heimat und Bremen mein Zuhause. Und hier war ich zunächst vor allem im sozialen Bereich aktiv, wodurch ich häufiger auch mit Politikern in Kontakt kam. Anfang 2010 habe ich mich dann entschieden, in die SPD einzutreten, auch weil das Thema Integration hier ernst genommen wird und die SPD einfach näher an der Bevölkerung ist.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

„Da gibt es für mich mehrere. Dass es Bremen als erstes Bundesland geschafft hat, einen Mindestlohn gesetzlich zu verankern, gehört für mich dazu. Ein Erfolg ist für mich aber auch, dass wir die Hürden für die Einbürgerung gesenkt haben und uns dafür einsetzen, dass auch ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger an der Wahlurne mitbestimmen dürfen.“

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Wirklich wesentlichen Verbesserungsbedarf sehe ich bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dabei müssen wir einerseits für alle, die darauf angewiesen sind, eine gute Betreuung ihrer Kinder gewährleisten, sichern und ausbauen. Andererseits müssen wir insbesondere alleinerziehende Mütter und  Väter mehr unterstützen  – denn für sie ist es teilweise immer noch fast unmöglich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.“

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„Ich bin der Meinung, dass Bremen Vielfalt und alle Talente braucht. Deshalb sollte mehr Menschen mit Migrationshintergrund die Chance gegeben werden, überall im öffentlichen Bereich – ob bei der Polizei, im Finanzamt oder bei der BSAG – einen Arbeitsplatz zu finden. Wir müssen Vielfalt als Chance begreifen. Dabei kann es nur nutzen, auch auf die kulturellen oder sprachlichen Kenntnisse von Migrantinnen und Migranten zurückzugreifen.“

… und nach dem politischen Feierabend?

„Ganz oben auf der Tagesordnung stehen dann meine Frau und meine fünf Kinder.  Außerdem bin ich im Chor ohne Grenzen aktiv, den ich mit einigen Mitstreitern 2002 ins Leben gerufen habe.  Musik – ich trommle und singe schon seit meinem achten Lebensjahr – gehört genauso, wie meine Verwurzelung im christlichen Glauben, einfach zu meinem Leben. Ansonsten entspanne ich als Kleingärtner auf unserer Parzelle und gerade im Sommer gehören dort dann ausgedehnte Grillabende mit Freunden zum festen Programm.“

Meine politische Arbeit

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Antrag Land: Bremisches Erinnerungskonzept Kolonialismus

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Fragestunde Land: Novelle des Kulturgutschutzgesetzes

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