Falk Wagner

Am Markt 20
28195 Bremen

 

Falk Wagner


Warum ausgerechnet Politik?

Ich fand schon immer, dass es nicht ausreicht, nur zu meckern. Man muss auch etwas machen, Verantwortung übernehmen, sich einsetzen – und das nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Das war auch der Grund, warum ich mich erst in der Schüler- und Schülerinnen-Vertretung, anschließend in der Studierendenvertretung engagiert habe und mich später auch der Gewerkschaft angeschlossen habe. Ich will mich für soziale Gerechtigkeit und Chancengleichheit stark machen – das war auch der Grund, warum ich bei der SPD gelandet bin. Für den letzten Impuls, wirklich SPD-Mitglied zu werden, hat übrigens Angela Merkel gesorgt: Sie wollte damals Bundeskanzlerin werden, plante marktradikale Reformen – unter anderem die Abschaffung des von der SPD erkämpften BAföG. Ich war zu der Zeit noch Schüler, aber mir war klar, was das für eine Ungerechtigkeit für diejenigen bedeutet hätte, die sich eben nicht „von Haus aus“ ein Studium leisten können.

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

Ich bin der Universität wegen nach Bremen gekommen. Ihre Gründung hat die SPD gegen viele Widerstände durchgesetzt und Bremen damit ganz entscheidend geprägt – und das bis heute. Auch ansonsten ist Bremen in vielen Bereichen Vorreiter. Sei es beim Mindestlohn, sei es bei der gemeinnützigen Beschäftigung für Langzeitarbeitslose, seien es die Schulpreise, die gerade in ärmeren Stadtteilen wie Gröpelingen oder Tenever gewonnen werden, oder das große Engagement vieler Menschen in den Quartieren vor Ort: Bremen ist – und Bremen geht nur sozial! Das ist mir als Zugezogenem relativ schnell aufgefallen – und das ist etwas, was Bremen besonders macht. Worauf ich persönlich ein wenig stolz bin: Als Erstsemester habe ich vom Begrüßungsgeld für Studierende profitiert. Für Auszubildende gab es das allerdings nicht, was ich ungerecht fand. Gemeinsam mit den Jusos habe ich mich daher dafür stark gemacht, dass sich das ändert – mit Erfolg: Seit 2018 erhalten auch Azubis in Bremen das Begrüßungsgeld.

Wo muss noch weiter gearbeitet werden?

Ein Thema sind die steigenden Mieten und Kaufpreise, die sich viele Menschen kaum noch leisten können. Wir müssen daher für mehr und vor allem bezahlbaren Wohnraum sorgen, unsere städtische Gewoba und Brebau stärken und gegen Mietwucher vorgehen. Das ist letztlich eine Frage der Gerechtigkeit. Bremen muss bezahlbar bleiben! Es darf einfach nicht sein, dass sich manche Menschen in unserer Stadt sich buchstäblich arm wohnen. Und wir dürfen auch das Thema „Gute Arbeit“ nicht aus den Augen verlieren: Dazu gehört eine Stärkung der Tarifbindung, dazu gehören anständige, armutsfeste Löhne und dazu gehört eine kluge Wirtschaftspolitik, die weiterhin die Rahmenbedingungen für neue, gute Arbeitsplätze schafft. Ein klarer Schwerpunkt muss darüber hinaus das Thema Bildung bleiben: In den vergangenen Jahren haben wir jeden Euro, der aufgetrieben werden konnte, in unsere Kindertagesstätten und Schulen gesteckt. Das war notwendig und richtig – und das bleibt es auch in Zukunft.

…und nach dem politischen Feierabend?

… mal zum Molenturm spazieren, mal rund um den Feldmarksee laufen, um den Kopf frei zu kriegen. Das gehört für mich zum „Standardprogramm“ und ist übrigens auch für „Nicht-Waller“ zu empfehlen. Ansonsten setze ich mich am Wochenende, wenn keine Termine anstehen und Werder nicht spielt, auch gern mal auf den Drahtesel, um die Radwege zu erkunden, die Bremen entlang von Weser und Lesum bietet. Und wenn mal etwas mehr Zeit ist: Ich reise für meine Leben gern – am liebsten ans Meer.

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