Helmut Weigelt

Wachtstraße 27/29
28196 Bremen
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Helmut Weigelt


Warum ausgerechnet Politik?

„Schon meine Eltern waren in der SPD, so dass ich früh mit Politik in Berührung kam. Ich wollte mich anfangs allerdings nicht an eine Partei binden. Denn das bedeutete für mich auch Entscheidungen mittragen zu müssen, die mir nicht gefallen. Bis in die 70er Jahre habe ich mich daher hauptsächlich in Bürgerinitiativen und ‚auf der Straße‘ engagiert, um Druck auf die Politik auszuüben. Irgendwann habe ich dann aber erkannt, dass ich auch darüber hinaus mitgestalten will. 1976 bin ich daraufhin in die SPD eingetreten – und machte dort die Erfahrung, dass es gar nicht darum geht, jede Position zu teilen, sondern vor allem darum, immer wieder gemeinsam über den richtigen Weg zu streiten. Das war 20 Jahre lang als Beiratssprecher in der Vahr mein Antrieb – und auch als Bürgerschaftsabgeordneter hat sich daran nichts geändert.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

„Ich finde es wichtig, die Menschen vor Ort einzubinden. Und dazu hat unser neues Beirätegesetz einen richtungsweisenden Beitrag geleistet. Wir haben damit mehr Verantwortung und Entscheidungen an die Stadtteile abgegeben und neue Möglichkeiten geschaffen, diejenigen, die direkt vor Ort betroffen sind, frühzeitig zu beteiligen. So lassen sich nicht nur Konflikte rechtzeitig erkennen, sondern vor allem auch gemeinsam Lösungen finden. Und genau darum sollte es in einer lebendigen Demokratie gehen: Miteinander eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.“

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Ich lebe in einem Stadtteil, in dem nicht alle Nachbarn auf der Sonnenseite stehen. Arbeitslosigkeit und Kinderarmut sind in der Vahr leider keine Seltenheit, sondern Probleme, mit denen Menschen jeden Tag und ganz real konfrontiert sind. Fakt ist: Wir erleben ein zunehmendes Auseinanderdriften unserer Stadtteile, das wir unbedingt verhindern müssen. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass sich die Kluft zwischen Wohlstand und Armut weiter verfestigt und sogar wächst. Dazu gehört auch, uns aufrichtig mit der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu beschäftigen. Letztlich geht es um den sozialen Zusammenhalt, ohne den ich mir unsere Gesellschaft nicht vorstellen will.“

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„Insbesondere beim Ausbau und der Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung sind wir gefordert. Nicht nur, weil Eltern künftig einen Rechtsanspruch darauf haben, sondern vor allem auch, weil in den Betreuungseinrichtungen wichtige Bausteine für die Zukunftschancen unserer Kinder gelegt werden. Dazu trägt auch das längere, gemeinsame Lernen bei, das wir durch den weiteren Ausbau des Ganztagsschulangebots weiter fördern müssen. Für mich gilt dabei: In unseren Schulen darf kein Kind zurückgelassen werden. Daher sollen auch Kinder mit besonderem Förderbedarf, die wir künftig unter dem Stichwort Inklusion mit in die Regelschulen aufnehmen wollen, mit ihren Altersgenossen zusammen unterrichtet werden. Es soll in der Schule eben nicht nur um Fachwissen, sondern auch um die Erkenntnis gehen, dass es normal ist, verschieden zu sein.“

…und nach dem politischen Feierabend?

„… versuche ich mich mit Gerätetraining, Schwimmen und Fahrradfahren fit zu halten. Gelegentlich lande ich dann aber trotz aller guten Vorsätze doch auf der Couch und schaue mir die eine oder andere Fernsehsendung an.“

Meine politische Arbeit

News-Beitrag

Bereitstellung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum

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Anfrage

Reichen Gesetze zum Schutz vor Kampfhunden?

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Antrag

Änderung des Gesetzes über das Halten von Hunden

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News-Beitrag

Wohnraumförderung, Altenpflege, Übungsleiter, Lärmschutz und Barrierefreiheit

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News-Beitrag

Halbzeit 2017 – Kinder und Bildung

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Antrag

Änderung des Ortsgesetzes über Beiräte und Ortsämter nach der Evaluation

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Anfrage

Perspektive der Wochenmärkte im Land Bremen

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Anfrage

Jugendbeteiligung stärken!

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Anfrage

Kleine Anfrage Stadt: Jugendbeteiligung stärken!

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Antrag

Dringlichkeitsantrag Stadt: Ton- und Bildaufnahmen im Beirat ermöglichen

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Antrag

Antrag Stadt: Tonaufzeichnungen im Beirat ermöglichen

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Informationsrechte der Beiräte

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Antrag

Antrag Land: Umsetzung des Präventionsgesetzes in Bremen – Gesundheit in Quartieren stärken, Akteure vor Ort mit einbeziehen

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Antrag

Antrag Land: Gesetz zur Änderung des Gesetzes über das Verfahren beim Bürgerantrag

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