Insa Peters-Rehwinkel

Friedrich-Schild-Straße 15
28757 Bremen
Tel.: 0421 69 08 55 81
Mob.: 0179 94 33 080

 

Insa Peters-Rehwinkel


Warum ausgerechnet Politik?

„Ich bin das, was man wohl gemeinhin eine politische Späteinsteigerin nennt. Klar, als Jugendliche habe ich beispielsweise Unterschriften für Tierschutzanliegen gesammelt. Ansonsten aber war ich abgesehen vom regelmäßigen Gang an die Wahlurne politisch wenig aktiv. Für die Initialzündung mich einzumischen, haben dann ein relativ kleines und ein relativ großes Projekt gesorgt. Damals sollte einerseits ein kleines Buchenwäldchen am Klinikum Nord einem Parkplatz weichen – worüber ich mich geärgert habe. Und dann gab es da noch den Space-Park, über den ich mich noch viel mehr geärgert habe. Irgendwann war mir einfach klar: Mich über derartige Dinge im stillen Kämmerlein aufzuregen, bringt nichts. Man muss selbst aktiv werden. Mit 32 Jahren bin ich dann Sozialdemokratin geworden, weil die SPD für mich die einzige Partei war und ist, die es mit der Idee von Chancengleichheit ernst meint und sich allen Menschen annimmt – auch denjenigen die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

„…, dass Bremen als erstes Bundesland die Tierschutz-Verbandsklage eingeführt hat, ist für mich ein solches Thema. Anerkannte Tierschutzverbände haben jetzt endlich, sozusagen als Anwälte der Tiere, die Möglichkeit, tierschutzrelevante Entscheidungen von Behörden gerichtlich überprüfen zu lassen. Damit ist Bremen einen großen Schritt hin zu einer ernsthaften Umsetzung des Tierschutzgedankens gegangen, der ja mittlerweile auch im Grundgesetz als Staatsziel definiert ist.

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Als justizpolitische Sprecherin ist mir beispielsweise eine bessere Drogenberatung in unseren Justizvollzugsanstalten wichtig. Fakt ist: Drogen sind im Knast trotz aller Überwachung verbreitet. Gerade deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Gefangene, die den Kampf gegen ihre Sucht aufnehmen wollen, dabei ausreichend unterstützt werden. Denn: Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren Gefangenen umgeht – diese Erkenntnis von Winston Churchill ist für mich immer noch gültig. Gleichzeitig müssen wir aber auch in der Kriminalitätsbekämpfung Fortschritte machen: Das Thema Sicherheit treibt gerade in Bremen-Nord viele Menschen um. Hier gilt es konkret zu handeln und etwa auf die hohe Zahl von Einbrüchen zu reagieren. Dabei darf allerdings auch nicht skandalisiert werden: Bremen-Nord ist keineswegs eine bedrohliche „Kriminalitätshochburg“, sondern ein sehr lebenswerter Teil Bremens.“

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„… ist für mich, die Bekämpfung von Kriminalität und dabei ist der beste Weg sie erst gar nicht entstehen zu lassen. Auch deshalb haben wir für diese Wahlperiode die Fortsetzung des Konzeptes „Stopp der Jugendgewalt“ beschlossen. Damit wollen wir verhindern, dass gefährdete Jugendliche überhaupt straffällig werden. Die Fortentwicklung dieses Handlungskonzeptes ist eine wichtige Aufgabe, an der wir unbedingt weiter arbeiten müssen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Arbeit der Kontaktpolizisten (KOPS) in den Ortsteilen eine wichtige Rolle. Die aufsuchende Arbeit der KOPS ist ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit den wir weiterhin unterstützen und finanziell absichern müssen.“

… und nach dem politischen Feierabend?

„ … gilt für mich der alte Spruch vom Glück dieser Erde: Ich bin leidenschaftliche Reiterin und pferdevernarrt. Kaum sitze ich im Sattel setzt bei mir Tiefenentspannung ein. Ansonsten bin ich zum „Runterkommen vom Arbeitsalltag“ mit Spaten und Harke im Garten oder bei gemeinsamen Spaziergängen durch die Natur mit meinem Partner anzutreffen.“

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