Klaus Möhle

Mathilde-Plate-Straße 6
28279 Bremen
Mob.: 0179 10 61 127

 

Klaus Möhle


Warum ausgerechnet Politik?

„In der Pflegefamilie, in der ich aufwuchs, gehörte Politik zum Alltag. Meine Mutter und mein Vater waren aktive Sozialdemokraten. Sie haben mir mitgegeben, dass man diskutieren muss, wenn man etwas ändern will. Zu ihren Freunden gehörte Käthe Popall, die als Kommunistin während der Nazizeit in Zuchthäusern und KZs gelitten hatte. Was sie davon erzählte, hat mich geprägt – und sicher mit dazu geführt, dass ich Ende der 60er Jahre im KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschlands) aktiv wurde. Auch Rudi Dutschke hatte daran wohl seinen Anteil: Ich habe ihn damals in der Lila Eule gesehen, kein Wort verstanden aber irgendwie gedacht: ‚Jetzt steht die Revolution vor der Tür.‘  Daraus wurde bekanntermaßen nichts – und nach der Auflösung des KBW wollte ich eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun haben. Später bin ich dann aber doch über die Auseinandersetzung um die Weidedamm-Bebauung, bei den Grünen gelandet, bis es 2009 zum Bruch kam. Der persönliche Umgang und die Inhalte stimmten für mich einfach nicht mehr. Und spätestens als Mitglied im Untersuchungsausschuss zum Tod von Kevin wurde mir schmerzhaft klar, was wirklich wichtig ist – und das war eben nicht in erster Linie Öko-Politik fürs Mittelschichtklientel. Nach einigen Monaten als parteiloser Abgeordneter habe ich dann in der SPD eine neue politische Heimat gefunden. Und heute weiß ich: Hier gehöre ich hin, weil es darum geht, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte zusammenzubringen.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

„In den vergangenen Jahrzehnten wurde erreicht, dass Ökologie vom Nischen- zu einem Kernthema geworden ist. Die SPD hat dazu vielleicht etwas mehr Zeit und anfangs den Druck der Grünen gebraucht. Dafür ist das Thema bei den Sozialdemokraten heute umso fester verankert: ‚sozial‘ und ‚ökologisch‘ sind zwei Seiten derselben Medaille. Und wir haben viel erreicht: Ohne die SPD und die Grünen wäre beispielsweise der Atomausstieg nicht denkbar gewesen.“

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Ganz klar im Bereich Kinderbetreuung und Bildung – da müssen wir zu einer viel engeren Zusammenarbeit kommen. Denn es geht nicht mehr nur darum, nur Fachwissen, sondern vor allem auch soziale Kompetenz zu vermitteln. Das muss schon in der Ausbildung von Lehrern und Erziehern viel deutlicher seinen Platz finden. Zudem ist es absolut sinnvoll, mehr Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in die Schulen einzubinden. Und ganz ehrlich: Dass so wichtige Jobs wie der der Erzieherinnen nach wie vor so schlecht bezahlt werden, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Neben den ganz jungen, müssen wir zudem die älteren Menschen mit ihren Sorgen und Problemen noch deutlicher in den Fokus nehmen: In Würde und selbstbestimmt altern – diesem Thema müssen wir uns annehmen. Und das fängt dabei an, mehr Wert auf Barrierefreiheit im Alltag zu legen und endet bei ganz klaren Qualitätsstandards in Alten- und Pflegeheimen.“

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„Den Rechtsanspruch auf Betreuung für die unter Dreijährigen zu erfüllen, ist eine unserer größten Aufgaben. Das müssen wir hinkriegen und zwar ordentlich, mit einer anständigen Personalausstattung, gemeinsam mit den Beschäftigten und ohne zu tricksen. Denn letztlich geht es darum, nicht nur den Rechts-, sondern auch einen Qualitätsanspruch zu erfüllen. Das aber ist nicht möglich, wenn man schlicht Gruppen vergrößert oder Zweieinhalbjährige vorzeitig in die Kindergärten ‚verschiebt‘.“

… und nach dem politischen Feierabend?

„Im Garten ackern oder Lesen ist für mich ein guter Ausgleich. Außerdem hat mich ein Bekannter ans Nordic-Walking herangeführt. Ich finde zwar bis heute, dass es etwas beknackt aussieht da im Sommer mit Ski-Stöcken durch die Gegend zu rennen, aber ich muss eingestehen: Es tut wirklich gut.“

Meine politische Arbeit

Antrag

Existenzminimum endlich fair und realistisch berechnen!

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News-Beitrag

Bereitstellung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum

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Antrag

Förderung von Frauenhäusern und Kinderschutzeinrichtungen

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Pressemitteilung

Ankerzentren sind ein Anschlag auf Integrationsbemühungen

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Antrag

Unterstützungsangebote für Geflüchtete ausweiten

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Antrag

Wohn- und Betreuungsaufsicht weiter stärken und ausbauen

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Antrag

Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche bei häuslicher Gewalt

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Antrag

Mehr Wohnraum für Studierende schaffen!

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News-Beitrag

Chancen für die Schaffung von studentischem Wohnraum?

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Antrag

Fachkräftesicherung in der Altenpflege

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News-Beitrag

Wohnraumförderung, Altenpflege, Übungsleiter, Lärmschutz und Barrierefreiheit

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Antrag

Leichte Sprache in der Verwaltung

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Anfrage

„Nette Toilette“ für alle?

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News-Beitrag

Pflege muss besser werden

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Anfrage

Unterbringung, Teilhabe- und Integrationschancen für unbegleitete junge Geflüchtete bei Volljährigkeit

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Antrag

Gemeinschaftliche Wohnformate für junge Geflüchtete

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Antrag

Freiwilligenticket für den ÖPNV

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Anfrage

Perspektiven junger Männer mit Migrationshintergrund

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Anfrage

Kleine Anfrage Stadt: Jugendbeteiligung stärken!

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Anfrage

Große Anfrage Land: Unterbringung, Teilhabe- und Integrationschancen für unbegleitete junge Geflüchtete bei Volljährigkeit

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Streetwork auf der Bremer Disco-Meile

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Antrag

Antrag Land: Kinderrechte endlich im Grundgesetz verankern!

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Pressemitteilung

Sicherung des sozialen Zusammenhalts in Bremen und Bremerhaven hat Priorität

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Anfrage

Große Anfrage Land: Unterstützungsangebote für geflüchtete Kinder und Jugendliche

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Pressemitteilung

Verlängerter Unterhaltsvorschuss: „Entlastung für Alleinerziehende ist überfällig!“

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Antrag

Antrag Land: Sexualisierte Gewalt: Betroffene Mädchen und Jungen brauchen klaren Rechtsanspruch auf Beratung!

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Sollen Baumpflegearbeiten aus den Budgets für stadtteil-bezogene Jugendarbeit bezahlt werden?

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Antrag

Antrag Land: Suche nach vermissten minderjährigen Flüchtlingen durch bundesweite Clearingstelle stärken!

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Antrag

Dringlichkeitsantrag Stadt: „Wilder Westen“: Finanzierung der Suppenküche und des Spielhauses sicherstellen!

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Anfrage

Große Anfrage Land: Hospiz- und Palliativversorgung in Bremen

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Anfrage

Kleine Anfrage Stadt: Ingewahrsamnahme jugendlicher Delinquenten

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Antrag

Antrag Land: Zugang zum deutschlandweiten einheitlichen und kostenfreien Notruf für Frauen und Mädchen weiter verbessern

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Antrag

Dringlichkeitsantrag Stadt: Angebot und Vernetzung des „Wilden Westens“ nach Schließung des Streichelzoos ausbauen!

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Antrag

Antrag Land: Altersarmut stärker bekämpfen

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Antrag

Dringlichkeitsantrag Land: Intensivpädagogische Betreuungsangebote für Minderjährige unverzüglich ausweiten!

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Zahl der Antanzdelikte durch konsequente Anwendung des SGB VIII reduzierbar?

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Antrag

Antrag Land: Integration von Flüchtlingen: Fachpersonal verstärkt ausbilden, Seiteneinstiegsmöglichkeiten weiter ausbauen!

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Fakultativ geschlossene Unterbringung für kriminelle Jugendliche

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Anfrage

Fragestunde Stadt: Umgang des Jugendamtes mit straffälligen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen nach Übergabe durch die Polizei

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