Max Liess

Rotdornallee 4
28717 Bremen
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Max Liess


Warum ausgerechnet Politik?

Ich wurde zu einer Zeit SPD-Mitglied, als die Bundesrepublik vor allem durch die Ostpolitik der Regierung Brandt geprägt wurde. Damals war ich 17 Jahre alt – und für mich war der ‚Wandel durch Annäherung‘, mit dem Brandt die deutsche Teilung erträglicher gestalten wollte, genauso wie sein Kniefall in Warschau und die Idee eines gemeinsamen Europas einfach der richtige Weg. Außerdem hat mich die Frage der sozialen Gerechtigkeit letztlich in die SPD eintreten lassen. Denn davon war ich als Kind geschiedener Eltern direkt betroffen. Ich lebte damals bei meiner alleinerziehenden Mutter und schon das reichte in den 60er Jahren, um uns auszugrenzen. So wurden meiner Mutter beispielweise bei der Wohnungssuche Steine in den Weg gelegt. Viele Vermieter waren nicht bereit, eine geschiedene, alleinerziehende Frau zu akzeptieren. Diese Erfahrungen sind sicher ein Grund, warum mich jede Form von Diskriminierung noch heute maßlos aufregt.

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

Dazu zählt für mich, dass wir mit unserem neuen Vergabegesetz als erstes Bundesland soziale Kriterien bei der öffentlichen Auftragsvergabe vorgeschrieben haben. Auch im Beschaffungswesen gelten mittlerweile Vorschriften, die Ausbeutung in den Herstellerländern vermeiden sollen. All das sind wesentliche Beiträge, um die Arbeitsbedingungen vieler Menschen zu verbessern. Und diesen Weg sind wir mit unserem Landesmindestlohngesetz, das ein klares Signal gegen Dumpinglöhne setzt, weitergegangen. Für mich bleibt es dabei: Wer den ganzen Tag arbeitet muss von seiner Hände Arbeit leben können, ohne auf zusätzliche Leistungen vom Staat angewiesen sein zu müssen.

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

Bremen leistet – etwa durch die Häfen – viel für ganz Deutschland. Deshalb und auch aus eigenem Interesse bleibt der Erhalt der Selbständigkeit unseres Bundeslandes für mich ein Kernthema. Denn nur so sichern wir in unseren beiden Städten den Einfluss darauf, wie wir künftig leben wollen. Das aber können wir nur, wenn wir etwa über die Polizei, den Sozial- und Bildungs- sowie Wissenschaftsbereich und viele weitere Themengebiete selbstständig entscheiden können. Allerdings müssen wir uns, um diese Selbständigkeit zu erhalten, mit aller Kraft für die Wiederherstellung der finanziellen Unabhängigkeit unseres Bundeslandes einsetzen.

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

Bremen muss den schwierigen Weg der Sanierung weitergehen. Fakt ist: Unsere Mittel sind knapp. Deswegen stehen wir vor der schweren Aufgabe zu entscheiden, wo wir Schwerpunkte in der Politik setzen und welche Aufgaben anders angegangen werden können. Das Ziel dabei bleibt einerseits die wirtschaftliche Kraft Bremens zu stärken und gleichzeitig auch die soziale Spaltung der Städte aufzuhalten und am besten zu überwinden. Das zu erreichen ist in meinen Augen die wichtigste Aufgabe, die uns in den nächsten Jahren beschäftigen wird.

… und nach dem politischen Feierabend?

Da ich neben meiner Tätigkeit als Abgeordneter noch in meinem ’normalen‘ Beruf als Angestellter arbeite, ist die Zeit fürs Private leider eher knapp bemessen. Aber dafür kann ich dann die Urlaubszeit besonders genießen und zwar am liebsten in Ruhe. Statt Akten zu lesen, findet sich dann endlich auch einmal der Raum, einfach ein Buch nur so zum Vergnügen zu lesen.

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