Petra Krümpfer

Ernst-Waldau-Straße 20
28239 Bremen
Tel.: 0421 61 68 724
Mob.: 0151 23 04 51 37

 

Petra Krümpfer


Warum ausgerechnet Politik?

„Ich war schon als Jugendliche im Jugendwerk der Arbeiterwohlfahrt engagiert und bin 1979 in die SPD eingetreten. Wirklich politisch aktiv wurde ich dann, als meine älteste Tochter in den Kindergarten kam. Damals war es alles andere als leicht, einen Platz zu finden und Frauen mussten sich anhören, dass man doch bitte bei den Kindern zuhause bleiben soll, statt arbeiten zu gehen. Dagegen habe ich mit vielen anderen gekämpft. Und als mein zweites Kind dann in den Kindergarten kam, hatte sich dieses Engagement gelohnt: Es gab mehr Betreuungsplätze. Und nicht mehr die Mütter, die ihre Kinder in den Kindergarten schickten, sondern diejenigen, die immer noch mit „Kinder, Küche, Kirche“ argumentierten, wurden schräg angeguckt. Dieser Erfolg hat mich auf den Geschmack gebracht, mich dauerhaft zu engagieren.“

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

„ … hat ebenfalls mit dem selben Thema zu tun. Denn gerade bei der Kinderbetreuung haben wir bis heute viel erreicht und auch etwas in den Köpfen verändert. Dass der Staat sich für Kinderbetreuungsangebote engagieren muss, ist heute Konsens. Das sah früher noch ganz anders aus. Dennoch bleibt viel zu tun: Wir müssen insbesondere das Angebot für Unter-Dreijährige, aber auch das Ganztagsschulangebot noch ausweiten.“

Und wo muss noch weiter gearbeitet werden?

„Ich komme aus Gröpelingen, einem Stadtteil, in dem viele Menschen finanziell schlechter gestellt sind. Gerade in derartigen Quartieren müssen wir uns für Veränderungen stark machen. Das beginnt bei einem wirklich gutem sozialen Wohnungsbau. Denn gerade in den sogenannten sozialen Brennpunkten leben viele Menschen in Wohnungen von Investoren, die zwar viel Miete kassieren, sich aber sonst wenig um ihre Häuser kümmern. Und letztlich müssen wir mit einer aktiven Beschäftigungspolitik die Armutsursachen bekämpfen.“

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

„Inklusion ist für mich nicht nur in den Schulen ein Thema. Ich mache mich dafür stark, das Zusammensein von Menschen mit und ohne Behinderung auch in den Sportvereinen zu verankern. Darüber hinaus ist wichtig, dass wir gemeinsame Konzepte von Sportvereinen und Schulen entwickeln. Beide Bereiche müssen insbesondere mit Blick auf den Ausbau der Ganztagsschulangebote noch enger zusammenarbeiten. Zudem dürfen wir unsere Sportstätten nicht vernachlässigen und müssen – wo nötig – investieren. Unsere Sportvereine haben das verdient, weil sie tolle Arbeit leisten: Sie bringen Menschen zusammen und dabei zählen weder die Herkunft noch das Portemonnaie.“

…und nach dem politischen Feierabend?

„Oft treffen wir uns in der Nachbarschaft zum Plausch. Denn in Gröpelingen werden aus Nachbarn schnell Freunde. Dass ich mir dabei gelegentlich auch Kritik anhören muss, hilft mir im Politik-Alltag auf dem Teppich zu bleiben und immer wieder zu überprüfen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.“

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