Volker Stahmann

Am Markt 20
28195 Bremen

 

Volker Stahmann


Warum ausgerechnet Politik?

Bremen liegt mir am Herzen. Und mir liegt am Herzen, dass alle statt nur einige in unserer Stadt gut leben können. Dafür braucht es eine starke Wirtschaft, gute Arbeit, eine saubere Umwelt und eine sozial gerechte Politik. Das eine kann es ohne das andere nicht geben. Dafür habe ich mich bereits als Gewerkschafter eingesetzt. Und auf die entsprechenden politischen Entscheidungen möchte ich jetzt als Abgeordneter direkt Einfluss nehmen und mich auch im Parlament in diese politischen und gesellschaftlichen Zündstoffthemen einmischen.

Ein wichtiger Punkt auf der politischen Habenseite?

Dass wir den Landesmindestlohn eingeführt und mittlerweile auf 11,13 Euro pro Stunde erhöht haben, ist ein großer Erfolg. Wer in Vollzeit arbeitet, muss davon auch leben können, ohne auf staatliche Zuschüsse angewiesen zu sein. In Bremen haben wir dazu unsere landesrechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Ich hoffe, dass Bremen damit, wie schon 2012, zum Vorreiter wird und auch der Bund mit einer deutlichen Erhöhung des Mindestlohns folgt. Denn für mich bleibt es dabei: Wer arbeitet, muss davon leben können – überall in Deutschland.

Und wo muss noch weitergearbeitet werden?

Teilhabe ist der Kitt für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nur mit selbstbewussten Bürgerinnen, Bürgern  und Beschäftigten kann lebendige Demokratie gelingen. Soziale Gerechtigkeit ist dafür eine Voraussetzung. Deswegen muss die soziale Sicherung von den Bedürfnissen der Menschen ausgehen. Dazu brauchen wir eine Abkehr von den Hartz IV-Regelungen in der bestehenden Form. Außerdem müssen wir mehr gegen Altersarmut tun und nach der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren auch die Grundrente nach 35 Jahren einführen. Und wir sind gefordert gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse kämpfen. Denn für jeden und jede sollte es „gute Arbeit“ geben. Es darf niemand abgekoppelt und allein gelassen werden; wir können und dürfen auf niemanden verzichten!

Ein wichtiges Projekt dieser Wahlperiode?

Die Art, wie wir, unsere Kinder und Enkel zukünftig arbeiten und lernen, aktiv mitzugestalten – darin sehe ich eine wichtige Aufgabe. Neben den Hochschulen gilt es, die duale Ausbildung und betriebliche Weiterbildung zukunftsfest zu machen. Die Berufsschulen als tragende Säule dieses Systems müssen ausgebaut und weiterentwickelt werden. Bremen braucht Fachkräfte –  und dazu brauchen wir Berufsschulen, die in ihrer Ausstattung und Technik der digitalen Zukunft gewachsen sind. Ein weiteres Vorhaben ist, noch stärker den Fokus auf „gute Arbeit“ zu legen und diesen Aspekt in der Industriepolitik noch mehr verankern. Industrieansiedlungen sind für Bremen essenziell. Dabei müssen wir aber zukünftig den Blick stärker auch auf die Qualität der Arbeitsbedingungen legen.

…und nach dem politischen Feierabend?

Entspannen kann ich mit der Betriebssportgruppe ArcelorMittal auf der Bowlingbahn oder mit dem Motorrad auf der Straße. Außerdem jogge ich gern aber zu wenig und wenn ich Zeit zum Lesen finde, dann mit einem Fantasy-Roman in der Hand.

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