Gute Schule braucht mehr Zeit

Montag, 17. November 2014, 18.00 bis 20.00 Uhr im Haus der Wissenschaft, Kleiner Saal, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen

Ganztagsschulen in Bremen

Immer mehr Eltern wünschen sich einen Ganztagsschulplatz für ihre Kinder – und dafür gibt es gute Gründe: Ganztagsschulen bieten mehr Zeit für individuelle Förderung und für zusätzliche kulturelle, sportliche und andere Bildungsangebote. Sie können auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Bildungsbarrieren und zur Entkoppelung von sozialer Herkunft und Schulerfolg leisten. Zudem tragen Ganztagsschulen ganz entscheidend dazu bei, dass berufstätige Eltern Familie und Beruf vereinbaren können.

Bremen hat das entsprechende Angebot in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet: Von 74 Grundschulen in der Stadtgemeinde Bremen halten mittlerweile mehr als 40 Prozent ein offenes oder gebundenes Ganztagsschulangebot vor – zum Schuljahr 2016/17 wird es die Hälfte aller Schulen sein. An den Oberschulen und Gymnasien liegt die Quote bereits bei 58 Prozent.

Hamburg liegt beim Ausbau von schulischen Ganztagsangeboten allerdings noch vor Bremen und im Bundesvergleich mit an der Spitze, wie die jüngste Studie der Bertelsmann Stiftung festgestellt hat. Seit dem vergangenen Schuljahr können in der Elbmetropole alle Kinder und Jugendlichen bis zum Alter von 14 Jahren ein schulisches Ganztagsangebot nutzen – wenn ihre Eltern das wünschen. Das Ergebnis: Inzwischen besuchen rund 75 Prozent der Schülerinnen und Schüler Ganztagsschulen.

Angesichts der auch in Bremen steigenden Nachfrage möchten wir gern einen Blick über den Tellerrand werfen und uns über die Situation in Hamburg informieren.

Dabei sollen die Vorzüge und Nachteile des „Hamburger Modells“ vor dem Hintergrund der Bremer Erfahrungen beleuchtet und darüber diskutiert werden, ob und gegebenenfalls was und wie Bremen von Hamburg lernen kann.

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