Kultur für alle

Dienstag, 10. Mai 2016, ab 18.00 Uhr im Theater Bremen, Foyer, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen

Auch in Bremen suchen viele Menschen Schutz vor Krieg, Verfolgung und wirtschaftlicher Not. Große Bedeutung hat daher eine angemessene Versorgung mit Wohnraum, einer ausreichende Zahl an Schulplätzen und die Integration in den Arbeitsmarkt. Aber auch der Kulturpolitik kommt eine große Bedeutung zu.

Kultur kann umfassend und vielfältig zur Integration beitragen, indem sie vor Ort Brücken zwischen den Menschen baut und die Aufnahme der Geflüchteten in den Stadtteilen erleichtert. Dies fängt im Bereich des Spracherwerbs über die Volkshochschulen an und reicht bis hin zu den unterschiedlichen Kulturprojekten der vielfältigen bremischen Akteure. Gerade die Beschäftigung mit Kunst und Kultur bietet für Geflüchtete – aber auch für schon länger hier lebende Menschen mit Migrationshintergrund – eine Möglichkeit, sich mit ihrem kreativen Potential in der neuen Heimat einzubringen. Gleichzeitig bringt die gemeinsame künstlerische Aktivität Menschen unterschiedlicher sprachlicher und kultureller Herkunft einander näher und trägt zum besseren Verständnis füreinander bei.
Vor diesem Hintergrund stellen sich eine Reihe von Fragen:

Welche Rolle können Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund in der Kulturszene spielen?

Welche Chancen und Pontenziale ergeben sich daraus?

Wie können Flüchtlinge und Migranten zu Partnerinnen und Parnern in der Kultur gemacht werden?

Wie könnten entsprechende integrative Ansätze aussehen,
die das unterstützen?

Welche Rolle können Migrantenorganisationen spielen?

Diese Fragen sollen bei unserer öffentlichen Podiumsdiskussion
am Dienstag, 10. Mai 2016, ab 18.00 Uhr im Foyes des Theater Bremen im MIttelpunkt stehen.


Nach einer Begrüßung durch den kulturpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion, Elombo Bolayela, wird die Leiterin der Bremer Volkshochschule, Dr. Sabina Schoefer, einen einführenden Vortrag halten.  Anschließend soll auf einem Podium, aber auch mit dem Publikum diskutiert werden.

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