Gleichstellung

 

GLEICHBERECHTIGUNG?

… ist doch längst im Grundgesetz vorgesehen – also kein Thema mehr. Leider nein! Obwohl es entsprechende Regelungen gibt, erhalten Frauen im Durchschnitt immer noch knapp ein Viertel weniger Gehalt als Männer – trotz gleicher Qualifikation.

Außerdem sind nach wie vor nur wenige Spitzenpositionen mit Frauen besetzt – und dass, obwohl Mädchen im Durchschnitt bessere Abschlüsse erreichen als Jungen. Von vollendeter Gleichberechtigung kann nicht nur in diesen Feldern noch keine Rede sein. Deswegen arbeiten wir weiter an der gerechten Teilhabe aller Frauen – was Arbeit und Einkommen, Bildung und Gesundheit, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Politik und Mitbestimmung angeht.

Gerade in der Wirtschaft reichen freiwillige Verpflichtungen dabei nicht, das hat die Vergangenheit allzu deutlich bewiesen. Deswegen haben wir uns für eine gesetzliche Quotenregelungen auf Bundesebene eingesetzt. Und wir gehen mit gutem Beispiel voran, indem wir beispielsweise für alle Senats-Mandate in den Aufsichtsräten der bremischen Gesellschaften einen Frauen-Anteil von 40 Prozent vorgesehen haben. Auch wenn Spitzenpositionen in der Verwaltung und in den bremischen Gesellschaften mittlerweile vermehrt mit Frauen besetzt sind und jedes Bremer Gesetz, jede Verwaltungs- oder Senatsvorlage heute darauf geprüft werden, welche Auswirkungen sie auf die Geschlechtergerechtigkeit haben: Das Ziel echter Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht.

Denn uns geht es um mehr: Wir wollen nicht länger hinnehmen, dass „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ für viele Frauen nur ein Traum ist – unabhängig davon, ob sie als Ingenieurin oder am Fließband arbeiten. Das verstößt ganz klar gegen geltendes Recht. Allerdings fehlt den Betroffenen bis heute oft die Möglichkeit diesen Rechtsbruch auch nachzuweisen. Bremen muss dabei mit gutem Beispiel vorangehen. Deswegen haben wir uns dafür eingesetzt, dass auch in der Bremischen Verwaltung ein Verfahren angewandt wird, mit dem Ungleichbehandlungen aufgedeckt und behoben werden können. Außerdem bleibt eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie unser Ziel. Deshalb setzen wir uns weiterhin für einen deutlichen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in Bremen ein.

Und wir werden weiterhin gegen die schlimmsten Auswüchse von Ungleichbehandlung vorgehen. Denn nach wie vor werden Frauen immer wieder auch Opfer. Häusliche Gewalt, Zwangsverheiratung, Menschenhandel und Zwangsprostitution nehmen wir nicht hin. Wir unterstützen die Betroffenen mit Beratungsstellen, Notruftelefonen und Frauenhäusern. Diese Angebote gilt es zu erhalten und auszubauen – und gleichzeitig die Verfolgung der Täter zu intensivieren.

 

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