Justiz & Inneres

 

Hakenkreuzschmierereien an Bremerhavener Synagoge


Eine klare Botschaft an unsere jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen: „Wir stehen an Ihrer Seite und werden konsequent weiter gegen Antisemitismus kämpfen!“

Denn wie heute bekannt geworden ist, wurde die Bremerhavener Synagoge durch Hakenkreuzschmierereien geschändet.

Dazu hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Björn Tschöpe folgende Worte:

„Dieses Symbol an eine Synagoge zu sprühen zeugt von einer menschenverachtenden Einstellung und ist ein Fußtritt für die sechs Millionen jüdischen Opfer der Nationalsozialisten. Und diese Tat belegt eindeutig: Antisemitismus ist auch in Bremen und Bremerhaven keineswegs überwunden, sondern im Gegenteil nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der rechtsextremen Ideologie. Den Nährboden für das Wiedererstarken dieser Ideologie bilden heute Rechtspopulisten, die versuchen, Antisemitismus und Ausländerhass wieder salonfähig zu machen und  die unter gesellschaftlichem Zusammenhalt in erster Linie die Abgrenzung zu Andersgläubigen oder Menschen mit Migrationshintergrund verstehen. Diese neuen Rechten dulden nicht zuletzt ganz offen Revanchisten, Holocaust-Leugner und Volksverhetzer in ihren Reihen und sorgen damit für ein gesellschaftliches Klima, dem letztlich derartige Taten entspringen. Wir alle sind aufgefordert, dieser Entwicklung gemeinsam entgegenzutreten. Für uns Sozialdemokraten steht fest:  Antisemitismus und Rassismus dürfen nie wieder Alltag werden. Dazu gehört für uns auch, dass derartige Taten konsequent aufgeklärt und entsprechend verfolgt werden.”

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