„CDU sollte Fakten anerkennen und zu konstruktiver Debatte zurückkehren!“


Mit Unverständnis haben die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Sybille Böschen und Petra Krümpfer auf eine Diskussion in der heutigen Sitzung der Bildungsdeputation reagiert. Dort wollte die zuständige Behörde über die Sprachförderangebote in Bremen berichten. Eine Diskussion in der Sache verhinderten aber die Deputierten der CDU, die die dort präsentierten Zahlen und Maßnahmen von Anfang an in Zweifel zogen.

„Wir haben in Bremen und Bremerhaven gute Instrumente zur Sprachförderung entwickelt – angefangen in den Kindergärten, über die Schulen bis hinein in den Erwachsenenbereich”, betont Petra Krümpfer. „Wer bestreitet, dass hier engagierte und gute Arbeit geleistet wird und dass diese Arbeit auch Erfolge zeigt, der stößt damit nicht zuletzt all den Pädagoginnen und Pädagogen vor den Kopf, die diese Arbeit jeden Tag in den Kindertagesstätten und Schulen leisten.“

„Auch im Bereich der Sprachförderung müssen wir natürlich weiterhin an Verbesserungen arbeiten“, ergänzt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, Sybille Böschen, „denn zweifellos ist und bleibt die Sprachförderung in Bremen und Bremerhaven eine der zentralen Aufgaben. Deshalb ist die Entscheidung des Senats absolut richtig, hier bei den Haushaltseckwerten eine deutliche Schippe draufzulegen.“

Vor diesem Hintergrund die Anstrengungen des Senats, der zuständigen Behörde und der rot-grünen Koalition zu bestreiten, wie die CDU dies in der heutigen Sitzung getan habe, sei daher nicht nachvollziehbar. Böschen: „Natürlich ist es das Recht und die Aufgabe der Opposition, Kritik zu üben. Aber auch als Opposition muss man die Fakten anerkennen und kann sie nicht einfach rundheraus bestreiten. Dann verkommt die Kritik zum Selbstzweck. Und damit ist niemandem gedient. Ich hoffe daher sehr, dass auch die CDU zu einer konstruktiven Debatte zurückkehrt – und eine solche nicht verhindert.“

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