Umwelt

 

CO2-Emissionen durch motorisierte Pendlerverkehre


Immer mehr Menschen pendeln aus den umliegenden niedersächsischen Gemeinden und kreisfreien Städten nach Bremen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. 2018 sind 117.000 Menschen aus beruflichen Gründen nach Bremen gefahren. Das ist eine Steigerung um 21 Prozent im Vergleich zu 2000.

Daraus ergeben sich Pendlerströme, die in den Stadtgebieten von Bremen und Bremerhaven zu erhöhten PKW-Verkehren und spezifischen Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid führen. Laut Bundesumweltministerium war der Verkehrssektor 2018 der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland.

Die Landesregierung in Bremen hat sich im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 80 Prozent zu reduzieren. Um dieses Klimaziel zu erreichen und CO2-Emissionen erfolgreich zu reduzieren, bedarf es deshalb auch politischer Maßnahmen. Neben der Bereitstellung von ausreichendem und attraktivem Wohnraum innerhalb der Stadtgrenzen Bremens und Bremerhavens betrifft dies vor allem den Bereich der Verkehrspolitik. Mitunter sollten motorisierte Pendlerströme gemessen und kontrolliert werden, um politische Handlungsbedarfe zu erkennen und alle nötigen Anstrengungen zugunsten eines emissionsärmeren Verkehrs zu unternehmen.

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