Der „Wilde Westen“ hat Zukunft – Bestehende Projekte bleiben erhalten


Lange war die Zukunft des „Wilden Westens“ ungewiss – und sowohl viele Menschen vor Ort in Gröpelingen als auch die SPD-Fraktion haben sich für den Fortbestand des Projekts stark gemacht. Jetzt steht fest: Die dortigen Angebote, die Suppenküche und das Spielhaus bleiben erhalten und parallel dazu wird für den „Wilden Westen“ ein Gesamtkonzept erarbeitet. Dazu die SPD-Abgeordnete Petra Krümpfer: „Die auf unseren Antrag hin jetzt vorgelegte Planung ist ein gutes Signal: Der neue Träger, die Initiative zur sozialen Rehabilitation, betreibt den Wilden Westen engagiert weiter und will dort zusätzlich erlebnis- und naturpädagogische Angebote schaffen.“

Nach den gegenwärtigen Planungen soll zudem das Personal und die Finanzierung für das nächste Jahr abgesichert werden. Krümpfer: „Damit ist die akute Bedrohung des Projekts abgewendet worden – und wir haben endlich eine Perspektive für das Spielhaus, die Suppenküche und den Wilden Westen als Gesamtprojekt. Die SPD-Fraktion hat immer wieder deutlich gemacht, dass dieses Angebot unverzichtbar ist. Wir werden uns jetzt für eine Verstetigung der dortigen Angebote auch über 2017 hinaus einsetzen.“

Auch dass das Bildungsressort gegenwärtig prüft, eine Kita auf oder in direkter Nachbarschaft zum Projektgelände einzurichten, sei folgerichtig, betont Petra Krümpfer: „Eine Kita wäre eine logische Ergänzung für den geplanten Campus Ohlenhof und die Angebote des Wilden Westens. Damit könnte die Attraktivität des Standorts noch weiter erhöht werden.“ Positiv bewertet Krümpfer zudem, dass das Spielhaus schon im nächsten Jahr ein verbindlicheres Betreuungsangebot für Kinder entwickeln soll: „Das setzt ein positives Zeichen für das Gesamtkonzept des Wilden Westens“. Die örtliche Abgeordnete sieht zudem eine gute Perspektive für den Fortbestand der 15 Stellen, die gegenwärtig im Rahmen von arbeitsmarktpolitischer Förderung im Wilden Westen angesiedelt sind: „Die Chancen, dass diese Stellen auch 2017 erhalten bleiben stehen gut – wir werden alles daran setzten, dass sie auch perspektivisch abgesichert werden.“

Insgesamt hofft Petra Krümpfer für die Zukunft auf ein höheres Tempo: „Wir haben nun ein gutes Zwischenergebnis vorliegen – jetzt muss es darum gehen, vom Prüfen und Planen in die Umsetzung zu kommen: Wir brauchen möglichst bald konkrete Ergebnisse und ein schlüssiges Gesamtkonzept, das dann schnell Realität wird.“

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