Dieter Reinken: „Wer die Zahlen zur wirtschaftspolitischen Entwicklung nicht einordnen kann, sollte besser Schweigen“


Unter der Überschrift „Wenn Ideen fehlen, sind Ausreden leicht zur Hand“ hat die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Lencke Steiner, die angebliche Schwäche des Wirtschaftswachstums in Bremen kommentiert. Dieter Reinken, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, entgegnet: „Wer die Zahlen zur wirtschaftspolitischen Entwicklung nicht einordnen kann, sollte besser Schweigen anstatt unseren Wirtschaftsstandort schlecht zu reden.“

Tatsächlich zeigen diese Zahlen ein eindeutiges Bild: Bremen hat das vergangene Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent abgeschlossen – und damit den zweiten Rang unter den Bundesländern eingenommen. Mit einem prognostizierten Wachstum von 1,5 Prozent für 2017 liegt der Standort künftig genau im Bundesschnitt.

Reinken: „Natürlich kann man in diesem Zusammenhang davon schwadronieren, dass Bremen schlecht aufgestellt und ein wirtschaftspolitischer Neuanfang nötig sei – es stimmt dann eben nur nicht.“ Auch der Vorwurf, dass kleinen und mittelständischen Unternehmen mit Desinteresse begegnet werde, weist er eindeutig zurück: „Aufgrund des Wunsches nach möglichst knalligen Botschaften, scheint bei der FDP vielmehr ein Desinteresse an der Realität vorhanden zu sein. Ich hoffe die Liberalen kommen zu einer seriösen Wirtschaftspolitik zurück – unseren Standort mutwillig schlecht zu reden, zählt jedenfalls nicht dazu“, so der Sozialdemokrat abschließend.

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