Dringlichkeitsantrag Stadt: Öffentliche Trinkbrunnen in der Stadt Bremen


Dringlichkeitsantrag der Fraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD

Das Trinken von Wasser ist ein elementarer Bestandteil des Lebens und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung. In vielen europäischen Ländern und auch verstärkt in Kommunen werden kostenlose Trinkwasserbrunnen aufgestellt. Wasser aus dem Hahn ist wesentlich umweltfreundlicher als der Gebrauch von Plastikflaschen. Neben dem Umweltaspekt und dem gesundheitlichen Gewinn für die Bürgerinnen und Bürger bieten die Trinkwasserbrunnen die Möglichkeit, die öffentlichen Räume Bremens aufzuwerten. Sie bieten einen Service für alle Menschen, die in Bremen unterwegs sind, so auch für Touristinnen und Touristen. Und sie stellen einen Zugang zu kostenlosem Trinkwasser für Menschen bereit, die nicht über einen eigenen Wasseranschluss verfügen, wie zum Beispiel Wohnungslose.

Das Bremer Trinkwasser ist von sehr guter Qualität. Es besteht ausschließlich aus Grundwasser, das aus Tiefbrunnen in Niedersachsen und Bremen-Nord gefördert wird. Es hat einen sehr niedrigen Härtegrad und ist auch zur Herstellung von Baby-nahrung geeignet.

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

Die Stadtbürgerschaft bittet den Senat, Gespräche mit örtlichen Wasserversorgern mit dem Ziel zu führen, wie, wo und in welcher Anzahl öffentliche Trinkwasserbrun-nen in Bremen aufgestellt werden können und wie Aufstell- und Folgekosten, insbesondere durch Spenden und/oder Sponsoring, finanziert werden könnten. Über die Ergebnisse der Gespräche sind der Deputation für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft zeitnah zu berichten.

Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Dr. Maike Schaefer und Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Stephanie Dehne, Björn Tschöpe und Fraktion SPD

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