Dringlichkeitsantrag Stadt: „Wilder Westen“: Finanzierung der Suppenküche und des Spielhauses sicherstellen!


Dringlichkeitsantrag der Fraktionen der SPD und Bündnis 90/Die Grünen
Zur Sicherung der sozialintegrativen Projekte des „Wilden Westens“, des Gemeinschafts-hauses Stuhmer Straße und des dortigen Spielhauses hat die Bremische Bürgerschaft den Senat am 15. März dieses Jahres aufgefordert, a) neue Angebote auf dem Gelände des „Wilden Westens“ gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort zu entwickeln – u.a. mit der Zielrichtung Gartenbau/Gärtnerei, b) den Neubau einer Einrichtung zur Kindertages-betreuung auf dem Gelände des „Wilden Westens“ zu prüfen, c) einen Runden Tisch unter Beteiligung der relevanten Akteurinnen und Akteure vor Ort und Vertretern des Senats ein-zuberufen, um eine Lösung für den Erhalt der sozialen Projekte (Suppenküche, pädagogi-scher Mittagstisch und Spielhaus) im Stadtteil zu entwickeln und innerhalb von drei Monaten der städtischen Deputation für Soziales, Jugend und Integration darüber zu berichten (Drucksache 19/124 S).

Da die Finanzierung der Suppenküche und des Spielhauses auf dem Gelände des „Wilden Westens“ zur Zeit nicht gewährleistet ist und diese Projekte akut bedroht sind, muss der Senat kurzfristig und im Vorgriff auf die Ergebnisse des Runden Tisches handeln: Die Finanzierung der Suppenküche und des Spielhauses ist sicher zu stellen.
Vor diesem Hintergrund möge die Stadtbürgerschaft beschließen:

Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf,

a) umgehend einem Ressort die gestaltende Koordinierungsverantwortlichkeit für die Nachfolgelösung des Gesamtprojektes „Wilder Westen“ zuzuweisen und

b) einen Vorschlag zur Finanzierung und damit der Fortführung der Suppenküche und des Spielhauses vorzulegen und dabei auch darzulegen, ob gegebenenfalls in Zukunft auch beschäftigungspolitische Maßnahmen angeboten werden können.

Petra Krümpfer, Klaus Möhle, Björn Tschöpe und Fraktion der SPD

Susanne Wendland, Dr. Maike Schaefer und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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