Wirtschaft

 

Verlängerte Erweiterung der Bremer Außengastronomie


Die Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie mit dem Lockdown im März, den Einschränkungen im Sommer sowie die aktuellen einschränkenden Maßnahmen belasten gastronomische Betriebe in ganz Deutschland und in Bremen schwer. Dabei fördert die Gastronomie ebenso wie die Veranstaltungswirtschaft ganz wesentlich die Lebensqualität in der Stadt Bremen und in unseren Quartieren.

Um Gastronom*innen in den warmen Sommermonaten eine umfassende Unterstützung und wichtige Einnahmen zu sichern, hat der Bremer Senat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßen und Verkehr (ASV) die räumliche Erweiterung der Bremer Außengastronomie auf umliegende Flächen ermöglicht.

Mit dem Dringlichkeitsantrag zur Veranstaltungswirtschaft (Drs. 20/643) haben die Koalitionsfraktionen im Oktober in der Bremischen Bürgerschaft beschlossen, die Duldung der Erweiterungen der Außengastronomie bis Oktober 2021 zu verlängern und bis dahin auch die Gebühren zu erlassen.

Die aktuellen Maßnahmen führen erneut zu enormen Umsatzeinbußen von Gastronom*innen, die durch außerordentliche Wirtschaftshilfen des Bundes mit Zuschüssen über 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes des November 2019 abgefedert werden sollen.

Perspektivisch kann nach einer zeitlich noch nicht abzusehenden Wiedereröffnung der Gastronomie auch die ausgeweitete Außengastronomie, durch die Gästezahlen im öffentlichen Raum erhöht werden können, unterstützend für die Betriebe wirken.

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