Wohnungsbau

 

Rennbahn-Quartier: Ein neues Stück Bremen


Bereits Ende 2016 hat die Baudeputation sich mit dem zukünftigen Rennbahn-Quartier beschäftigt. Jetzt hat auch die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen den Weg für die weitere Planung frei gemacht.

Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Reinken: „Wir bringen damit das nach der Überseestadt größte Entwicklungsareal auf den Weg. Damit nutzen wir nicht nur die Chance, dringend benötigten neuen Wohnraum zu schaffen. Gleichzeitig soll das Areal, das bislang nur für Freunde des Golf- und Pferdesports erlebbar war, auch durch neue Wege, Grünflächen und Freiräume für alle Bremerinnen und Bremer geöffnet – und so zu einem neuen Stück Bremen – werden.“

Die Deputation hat sich in erster Linie mit der Planungssteuerung für das Galopprennbahn-Projekt befasst: „Die Erschließung dieser innerstädtischen Fläche hat eine hohe Bedeutung für ganz Bremen. Damit das neue Quartier – wie die Überseestadt – zu einem Erfolg wird, ist bei der weiteren Planung eine konsequente und transparente Beteiligung der Beiräte sowie der Anwohnerinnen und Anwohner ausdrücklich vorgesehen – und das schon bevor über den städtebaulichen Entwurf für das neue Quartier entschieden wird“, betont Reinken. Dazu soll bereits umgehend nach Vorliegen der Machbarkeitsuntersuchung eine erste Auftakt-Beteiligungsveranstaltung stattfinden, an die sich ein Moderationsverfahren samt Ideenwerkstatt anschließt.

Reinken: „Wir setzen auf einen sorgfältigen aber zügigen Planungsprozess – und erwarten, dass die Deputationen Ende 2018 den städtebaulichen Rahmenplan für das Rennbahnquartier beschließen können.“

Die große Bedeutung des Areals für den dringend benötigten Wohnungsbau stehe außer Zweifel: „In dieser Frage stehen wir klar hinter dem Senat. Die Botschaft aus der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen ist daher eindeutig: Das neue Rennbahnquartier wird kommen“, so Reinken. Nun gehe es darum, wie es konkret aussehen wird. „Die eindeutige Anforderung an den Planungsprozess ist dabei, einen Ausgleich zwischen dem städtischen Gesamtinteresse und dem Interesse der Stadtteile sowie der Anwohnerinnen und Anwohner herzustellen.“

Um diesen Prozess auch finanziell abzusichern, hat die Deputation heute für den ersten Teil der Planungsphase 275.000 Euro freigegeben. „Ich bin mir sicher: Das ist gut investiertes Geld“, so Reinken abschließend.