Gesetzentwurf zur Lohngerechtigkeit: Ein echter Erfolg für Millionen von Frauen


Das  Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen beschlossen. Dieser sieht einen individuellen Auskunftsanspruch für Arbeitnehmerinnen vor. Unter anderem sollen Frauen in Firmen ab 200 Mitarbeitern Informationen darüber verlangen können, wie viel Geld Männer in gleichwertiger Position verdienen. Unternehmen ab 500 Mitarbeitern sollen zudem verpflichtet werden, regelmäßig über den Stand der Gleichstellung und der Lohngleichheit zu berichten.

Dazu die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sybille Böschen: „Um ungleiche Bezahlung zu bekämpfen, muss man sie zunächst einmal sichtbar machen. Genau das wird nun möglich und stellt einen echten Erfolg für Millionen von Frauen.“ Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat dazu schon in der Vergangenheit entsprechende Initiativen auf den Weg gebracht:
„Wir wollen, dass Bremen mit gutem Beispiel vorangeht – und den Öffentlichen Dienst mittels des sogenannten eg-Check-Verfahrens überprüfen. Anhand einer Checkliste wird dabei ungleiche Bezahlung zunächst einmal erkennbar und gerechte Bezahlung letztlich einklagbar. Die heutige Entscheidung gibt uns dabei deutlichen Rückenwind“, sagt Böschen und verknüpft dies mit einer klaren Forderung: „Es darf nicht bei Worten bleiben – wir gehen davon aus, dass die heute im Bundeskabinett beschlossene Neuregelung schnellstmöglich und ohne Wenn und Aber in Bremen und Bremerhaven umgesetzt w

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