Gestra-Verkauf: „Wir bauen darauf, dass sich Spirax-Sarco klar zu Gestra und den Beschäftigten am Standort Bremen bekennt“


Der Bremer Ventil- und Armaturen-Hersteller Gestra soll Medienberichten zufolge an das britische Unternehmen Spirax-Sarco verkauft werden.

„Vorbehaltlich der Zustimmung des Kartellamtes, dürfte dieser Kauf für den neuen Eigentümer in jedem Fall eine lohnende Investition sein: Gestra ist ein ausgezeichnet aufgestelltes Unternehmen, dessen 400 Beschäftigten an diesem Standort für eine echte Bremer Erfolgsgeschichte gesorgt haben“, betont der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Reinken.

Er richtet daher einen deutlichen Appell an die neuen Eigentümer: „Sie haben nun Verantwortung – für ein erfolgreiches Bremer Unternehmen und insbesondere für die Belegschaft, die diesen Erfolg erst möglich gemacht hat. Wir bauen daher darauf, dass sich Spirax-Sarco klar zu Gestra und den hier am Standort Bremen beschäftigten Mitarbeitern bekennt.“

Befürchtungen, der Kauf könnte genutzt werden, um den Markt zu bereinigen oder – angesichts von Überlappungen beider Unternehmen – Arbeitsplätze in Bremen abzubauen, müsse der neue Eigentümer nun möglichst umgehend ausräumen: „Sie haben ein erfolgreiches, stabiles Unternehmen erworben. Wir gehen auch deshalb davon aus, dass Sie gemeinsam mit den Beschäftigten am bisherigen Standort weiterhin am Gestra-Erfolg arbeiten. In diesem Falle können wir zusichern: Uns haben Sie dabei an ihrer Seite“, so Reinken abschließend.

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