Gewerbegebiet Hansalinie: Bessere ÖPNV-Anbindung ab Januar


Die Hansalinie ist ein echtes Erfolgsprojekt. Mittlerweile haben sich in dem Gewerbegebiet unter anderem zahlreiche Zulieferfirmen der Automobilindustrie angesiedelt. Auch am Wochenende wird dort gearbeitet – bisher allerdings ohne ausreichende ÖPNV-Anbindung. Jetzt ist eine Lösung in Sicht.

„Bislang müssen die Beschäftigten zusehen wie sie von der Nachtschicht von Freitag auf Samstag nach Hause und zur Frühschicht am Sonnabend zur Arbeit und zurückkommen. Entweder sie müssen vom letzten BSAG-Haltepunkt mehrere Kilometer zur Arbeit laufen, Fahrgemeinschaften bilden oder sich Sammeltaxis auf eigene Kosten nehmen. Das soll sich ändern – durch eine neue, arbeitnehmerfreundlichere ÖPNV-Anbindung“, freut sich die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Heike Sprehe.

Schon im Vorfeld hatten dort ansässige Firmen und Gewerkschaftsvertreter auf das Problem aufmerksam gemacht – jetzt hat Sprehe, der zu diesem Thema zahlreiche Unterschriftenlisten betroffener Kollegen überreicht worden waren, noch einmal das Gespräch mit der BSAG gesucht.

Das Ergebnis ist überaus positiv: „Ab 7. Januar des nächsten Jahres soll für die Linie 42 ein neuer Fahrplan gelten – sowohl nach der Nachtschicht, als auch zur Frühschicht an Sonnabenden wird das Gewerbegebiet dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden“, freut sich Sprehe und lobt diese Entscheidung der BSAG: „Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten war dies für die BSAG kein leichter Schritt – aber er ist notwendig, um den ÖPNV dem erfreulich hohen Wachstum des Gewerbegebiets Hansalinie angemessen auszubauen. Ich hoffe nun, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen das neue Angebot ab Januar nutzen.“

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