GHB-Beschäftigte brauchen eine klare Perspektive


„Gestern hat der GHB Ausschuss für Personal beschlossen, die Abteilung Distribution zu schließen. Unabhängig von der wirtschaftlichen Situation bedauern wir diesen Schritt außerordentlich“, betont die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sybille Böschen und macht klar: „Es muss jetzt darum gehen, für die betroffenen rund 600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht nur einen Sozialplan zu entwickeln, sondern klare Perspektiven zu organisieren. Es darf nicht sein, dass diese Menschen, die über Jahre am Erfolg der Logistikbranche in Bremen mitgearbeitet haben, jetzt in Leiharbeit bei privaten Personaldienstleistern gedrängt werden.“

Der hafenpolitische Sprecher der Fraktion, Elias Tsartilidis, ergänzt: „Wir haben die klare Erwartung, dass die BLG die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Wesentlichen – und zu fairen Löhnen und Bedingungen – übernimmt. Das Unternehmen hat über Jahre vom Einsatz der GHB-Beschäftigten profitiert – auch deshalb ist es an der Zeit, dass die BLG ihrer sozialen Verantwortung gerecht wird, und den Betroffenen eine klare Perspektive bietet.“

Sowohl Tsartilidis als auch Böschen wollen nun entsprechende Gespräche aufnehmen, um ihre Position klar zu machen. Böschen: „In einem ersten Schritt werden wir den Arbeitsdirektor der BLG in unsere Fraktion einladen, um deutlich zu machen, wo und wie wir sein Unternehmen in der Verantwortung sehen.“

Teilen via:
FacebookTwitter