Bildung

 

Güngör: „Dozent*innen in der Weiterbildung angemessen entlohnen“


Nebenberuflich in Weiterbildungseinrichtungen Beschäftigte erhalten mehr Geld. Die Deputation für Kinder und Bildung hat in ihrer heutigen Sitzung einer Änderung der entsprechenden Verordnung zugestimmt. Demnach werden die Berechnungsbasis für die Honorarkostenzuschüsse und zugleich die Förderanteile erhöht.

„Für diese Erhöhung ist es höchste Zeit, denn die letzte liegt bereits neun Jahre zurück“, sagt der bildungspolitische Sprecher und Vorsitzende der SPD-Fraktion, Mustafa Güngör. „Mit dem heutigen Beschluss erfüllen wir eine Forderung, die von den Dozent*innen in den vergangenen Jahren immer wieder an uns herangetragen worden ist, und setzen ein Vorhaben aus unserem Koalitionsvertrag um. Dafür haben wir das Budget für Weiterbildung im aktuellen Haushalt im knapp 300.000 Euro aufgestockt. Die Dozentinnen und Dozenten leisten eine gute und wichtige Arbeit, und dafür wollen wir sie auch angemessen entlohnen. Das ist umso wichtiger, weil viele von ihnen freiberuflich tätig sind. Dass nicht nur die Honorarsätze, sondern auch die Förderanteile erhöht werden ist dabei ebenso wichtig. Denn wir wollen nicht nur die Arbeitsbedingungen der Dozent*innen verbessern, wir wollen auch, dass dies nicht zu einer finanziellen Schieflage bei den Einrichtungen oder einer Erhöhung der Teilnehmergebühren führt. Wir wollen, dass möglichst viele Menschen in Bremen und Bremerhaven von den vielfältigen und wertvollen Weiterbildungsangeboten profitieren und diese nutzen können. Dafür müssen sich aber auch alle diese Angebote leisten können. Deswegen müssen wir vermeiden, dass die höheren Honorare auf die Teilnehmer*innen umgelegt werden.“

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