Arbeit

 

Heritani: Die staatlichen Instrumente wirken!


Trotz der angespannten Lage und den Unsicherheiten, die mit der Corona-Pandemie einhergehen, hat sich die Lage am Bremer Arbeitsmarkt erneut verbessert, wie die Bundesagentur für Arbeit heute bekannt gab. Zwar könne man die Auswirkungen des jetzigen Lockdowns erst in den kommenden Monaten abschätzen, dennoch zeigt sich ein Absinken der Arbeitslosenquote um -2,7 Prozent.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jasmina Heritani, kommentiert die neuen Zahlen:

„Die neue Arbeitslosenstatistik zeigt: Die Instrumente, die der Bund und das Land Bremen eingesetzt haben, wirken. Insbesondere die Kurzarbeit hilft uns, die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzumildern. Das belegt auch die Statistik, denn für den Monat November haben wieder deutlich mehr Unternehmen für ihre Beschäftigten Kurzarbeit angemeldet.

Insbesondere den Ausbildungsmarkt müssen wir genau im Blick behalten. Ich bin froh, dass wir hier auf Landesebene schon einiges erreichen konnten. So bilden wir verstärkt im öffentlichen Dienst aus, beziehen die Weiterbildungsträger und die schulische Ausbildung ein, und haben unsere Anstrengungen im Bereich der Erzieher- und Pflegeausbildung hochgefahren. So kämpfen wir nicht nur gegen den Fachkräftemangel, sondern haben auch ein Instrument geschaffen, um vielen jungen, arbeitssuchenden Menschen auch während der Corona-Pandemie eine gute Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Doch da in dieser ungewöhnlichen und herausfordernden Zeit oft auch schnell reagiert werden muss, haben wir gestern eine Anfrage an den Senat auf den Weg gebracht, mit der die Effektivität dieser Ausbildungsinitiativen erhoben werden soll.“

Teilen via:
FacebookTwitter