Inneres

 

Eine Hochschule der Polizei für Bremen


Die Hochschule für öffentliche Verwaltung (HföV) steht unbestritten vor großen Herausforderungen. Schon heute kommt die Hochschule durch die gestiegenen Ausbildungszahlen bei der Polizei an ihre Grenzen.  „Wir wollen in Bremen deutlich mehr Polizisten auf der Straße. Das heißt auf der anderen Seite: Wir müssen auch die Ausbildungskapazitäten für angehende Polizeibeamtinnen und –beamte ausbauen“, so der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sükrü Senkal.

Die SPD-Fraktion beschäftige sich auch daher schon seit einigen Monaten mit der der Zukunft der Hochschule für öffentliche Verwaltung. „Klar ist:  Die Einstellungsjahrgänge bei der Polizei Bremen sollen und müssen größer werden“, erklärt Senkal. „Für uns lautet daher die Frage: Wie schaffen wir die Voraussetzungen dafür?“

Für Senkal steht fest: „Wir brauchen für die Polizeivollzugsdienst-Ausbildung und -Fortbildung eine Hochschule mit guten Angeboten und einem guten Lehr- und Lernumfeld. Ob die HföV das angesichts der steigenden Ausbildungszahlen in Zukunft noch leisten kann, ist fraglich. Deshalb regen wir an, die Gründung einer spezialisierten Hochschule der Polizei oder Hochschule für Innere Sicherheit zu prüfen.“  Einen entsprechenden Antrag (siehe Anlage) haben die SPD-Abgeordneten jetzt verabschiedet.

Senkal: „Diesen Antrag haben wir unserem Koalitionspartner nun vorgelegt. Völlig klar ist:  Es besteht Handlungsbedarf. Personal, Räume, Sachmittel – bei all diesen Themen arbeitet die HfÖV momentan am Anschlag. Bisher konnten diese Probleme weitestgehend aufgefangen werden, auch und insbesondere von engagiertem Lehr- und Ausbildungspersonal und toleranten Studierenden. Aber das kann kein Dauerzustand sein. Bis zum Oktober, wenn wieder 160 junge Menschen motiviert im Rathaus stehen und den ersten Einsatztag kaum abwarten können, müssen wir konkrete Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Polizei-Ausbildung in Bremen haben.“

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