IQB-Bildungstrend


IQB-Bildungstrend: Maßnahmen entfalten Wirkung

 

Bredehorst (SPD): „Corona hat die Schwächsten getroffen“

 

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat die Befunde des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) als „wichtigen Fingerzeig für die Bildungspolitik in Deutschland und Bremen“ bewertet. „Zunächst einmal ist es gut, dass die Forscherinnen und Forscher methodisch eine größere Vergleichbarkeit zwischen den Bundesländern geschaffen haben“, erklärte die bildungspolitische Fraktionssprecherin Gönül Bredehorst. „Das macht die Studie noch bedeutsamer.“

 

Dabei habe sich leider wieder bestätigt, dass die Corona-Pandemie diejenigen Kinder besonders getroffen hat, die ohnehin mit besonders schwierigen sozialen Rahmenbedingungen zu kämpfen haben. „Das bedeutet, wir müssen alle Aufholprogramme, die wir haben, so schnell wie möglich wirksam werden lassen“, so Bredehorst. „Das bedeutet aber auch, dass unsere grundsätzliche Linie in Bremen in den letzten zwei Jahren richtig war – nämlich so viel Präsenzunterricht wie irgend möglich anzubieten sowie für eine gute digitale Ausstattung zu sorgen. Es war richtig, allen Kindern Tablets zur Verfügung zu stellen und damit auch Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Verhältnissen trotz Distanz teilhaben zu lassen. Das alles sind wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wintermonate.“

 

Insgesamt lasse sich festhalten, dass der IQB-Bildungstrend für Bremen trotz aller Unzufriedenheit auch deutliche Lichtblicke aufzeige. „Erfreulich ist, dass die einzelnen Maßnahmen der letzten Jahre langsam Wirkung entfalten“, so Bredehorst. „So verbessern sich etwa dank der Mathematikförderung schrittweise die Leistungen in diesem Fach.“

 

Die SPD-Abgeordnete betonte, ihre Fraktion werde sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass auch in den künftigen Haushaltsberatungen Bildung als „absoluter Schwerpunkt“ behandelt wird. „Wir sind es den Kindern und Jugendlichen schuldig.“

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