Kultur

 

Bremens Mitverantwortung für die deutsche Kolonialgeschichte


Geprägt von Ausbeutung, Vertreibung und Unterwerfung, ist der Kolonialismus des 19. und 20. Jahrhunderts nicht nur ein Teil der deutschen, sondern auch der bremischen Geschichte. Noch heute zeugen Landmarken wie das Antikolonialdenkmal (ehemals Reichskolonialdenkmal) und Straßennamen wie z. B. Lüderitzstraße, Vogelsangstraße oder Togostraße von der kolonialen Geschichte und dem kolonialen Erbe Bremens und Bremerhavens.

Vor dem Hintergrund einer kritischen Reflektion der bremischen Kolonialgeschichte verabschiedete die Bremische Bürgerschaft (Stadtbürgerschaft) im Februar 2016 einen Antrag, der die Entwicklung eines bremischen Erinnerungskonzepts Kolonialismus forderte, um für einen verantwortlichen Umgang mit dem kolonialen Erbe Bremens zu sensibilisieren. Heute möchte der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Elombo Bolayela, vom Bremer Senat wissen, wie und wo in Bremen über die eigene Kolonialgeschichte aufgeklärt und wie diese aufgearbeitet wird.

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