Stadtentwicklung

 

Kriminalprävention als Ziel von Stadtentwicklung mitdenken


Die Kriminalitätsrate in Bremen in den letzten 25 Jahren um etwa ein Drittel gesunken, trotzdem muss man feststellen, dass sich das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen nicht verbessert hat. Neben vielen gesellschaftlichen Faktoren tragen hierzu insbesondere auch Einbruchsdelikte, Straßenraub und Sexualstraftaten im öffentlichen Raum bei.

Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Polizei, Verwaltung und andere Akteure müssen zusammenarbeiten, um für alle das Risiko zu senken, Opfer von Kriminalität zu werden. Hierzu gehört auch die Stärkung der präventiven Arbeit. Insbesondere die Prävention bei Einbrüchen ist oft auch eine Frage der in und an Gebäuden vorhandenen Sicherungssysteme. Straßenraub und Sexualstraftaten im öffentlichen Raum werden durch unübersichtliche und unbeleuchtete bauliche Situationen begünstigt. In jedem Fall können solche örtliche Gegebenheiten auch unabhängig von der tatsächlichen Gefährdungslage „Angsträume“ darstellen.

Im Rahmen der weiteren baulichen Entwicklung Bremens, sollte daher auch eine positive Veränderung des subjektiven Sicherheitsgefühls und der objektiven Sicherheit stehen und zum integralen Bestandteil der Stadtentwicklung werden. Hierzu bedarf es der Überprüfung der bestehenden und der Entwicklung neuer Instrumente und Verfahren.

Oftmals lässt sich sich schon im Rahmen von Modernisierungen, beispielsweise im Rahmen von energetischen Sanierungen durch die Wohnbauunternehmen den bestehenden Einbruchschutz an aktuelle Erfordernisse anpassen, sodass sich auch im Bestand Verbesserungen bei der Kriminalprävention erreichen lassen.

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