Kinder und Bildung

 

Krümpfer: „Kitas sollen an der Digitalisierung teilhaben“


Die Digitalisierung in den Schulen wird laut Senatsbeschluss massiv vorangetrieben. Deswegen werden zunächst 7.680 Lehrkräfte, Referendar*innen und insgesamt 30.000 Schüler*innen mit Tablets ausgestattet, an einem Konzept zur flächendeckenden Bereitstellung von Geräten wird aktuell gearbeitet. Nun sollen auf Initiative der Senatorin für Kinder und Bildung auch die Träger und Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung in der Stadt Bremen berücksichtigt und mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Auch die Leitung der evangelischen Kindertagesstätten hatte kürzlich eine adäquate Lösung befürwortet. Zunächst wurde von der Senatorin für Kinder und Bildung zugesagt, dass jede Kita ein Tablet bekommt.

„Wir begrüßen diese Initiative, weil sie im Sinne einer umfassenden Digitalisierungsstrategie ist“, sagt Petra Krümpfer, stellvertretende Vorsitzende und Sprecherin für Kinder und Jugend der SPD-Fraktion. „Wenn wir im Bildungsbereich an der flächendeckenden Digitalisierung des Unterrichts arbeiten, dürfen die Fachkräfte in Kitas nicht außen vor bleiben. Im Gegenteil: Die Kitas sollen an der Digitalisierung teilhaben.“

Zudem habe sich im Verlauf der Corona-Pandemie gezeigt, dass insbesondere die Notbetreuung eine entsprechende digitale Ausstattung der Kita-Mitarbeitenden erforderlich mache. Zumeist mussten die Fachkräfte dabei bisher auf ihre privaten Geräte zurückgreifen. „Das soll sich nun ändern“, sagt Krümpfer. „Mit einem zur Verfügung gestellten Leih-Tablet können die Mitarbeitenden Kontakt zu Eltern, Familien oder Kolleg*innen aufnehmen und halten. Es kann die Koordinationsprozesse in der Kindertagesstätte und den Austausch zwischen Eltern und Fachkräften erleichtern.“

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