Inneres

 

Lenkeit: Klare Kante gegen Hells Angels – keine Genehmigung für Bordell in der Bahnhofsvorstadt


Der Antrag zur Genehmigung einer Prostitutionsstätte in der Bürgermeister-Smidt-Straße war heute Thema in der Sitzung der Innendeputation. Das Ressort hatte einen dazu geforderten Bericht abgegeben und dabei auch die Einschätzung der Polizei wiedergegeben, dass die Personen, die den entsprechenden Antrag gestellt haben, nicht die notwendige Voraussetzung der Zuverlässigkeit erfüllen, da sie als Strohleute zu betrachten sind.

„Es gibt hier offenbar eindeutige Hinweise darauf, dass die Hells Angels bei diesem Bordell im Hintergrund die Fäden ziehen würden – und dann kann es nur eine Antwort geben: Eine Genehmigung darf nicht erteilt werden!“, kommentiert der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Kevin Lenkeit, den Bericht. „Unabhängig davon, dass der Beirat sich hier klar positioniert hat und ein Bordell in der Bürgermeister-Smidt-Straße ablehnt, weil es sich negativ auf die Entwicklung des Quartiers auswirken würde, müssen wir hier auch als Rechtsstaat klare Kante zeigen. Die Hells Angels sind seit 2013 in Bremen aus guten Gründen verboten. Und es kann nicht sein, dass diese kriminelle Vereinigung über Strohpersonen in Bremen wieder aktiv wird. Die klare Botschaft muss sein: Die Hells Angels sind in Bremen nicht willkommen – auch nicht über Umwege. Deswegen erwarte ich, dass die Einschätzung der Polizei nun auch entsprechend Berücksichtigung im weiteren Genehmigungsverfahren findet“

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