Möglicher Gestra-Verkauf – Dieter Reinken: „Bremer Erfolgsunternehmen darf nicht ausgeliefert werden!“


Angesichts des offensichtlich geplanten Verkauf des Bremer Ventil- und Armaturen-Herstellers Gestra durch den bisherigen Mutterkonzern Flowserve stellt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Reinken, klar: „Auch ein internationaler Konzern wie Flowserve muss seiner Verantwortung gerecht werden!“

Reinken richtet deshalb einen deutlichen Appell an das bisherige US-amerikanische Mutter-Unternehmen: „Gestra darf auf keinen Fall ausgeliefert werden: Es wäre eine Schande, wenn dieses profitable Bremer Erfolgsunternehmen zum Darsteller in einem Verkaufskrimi wird und am Ende wohlmöglich durch Markbereinigungsabsichten eines neuen Käufers ins Trudeln geriete“, betont der Sozialdemokrat. „Der Gestra zählt definitiv zu den ‚Hidden Champions‘ der Hansestadt. Die Geschäfte des Unternehmens mit seinen rund 400 Beschäftigten laufen gut – dieser Erfolg darf nicht zerstört werden“, erklärt Reinken.

„Sollte es tatsächlich zu einem Verkauf kommen, wünschen wir uns einen Investor, der dieses erfolgreiche Bremer Unternehmen zu schätzen weiß – und gemeinsam mit den Beschäftigten am bisherigen Standort weiterarbeitet. In diesem Falle können wir zusichern: Ein solcher Investor hätte die SPD-Fraktion und die bremischen Politik insgesamt an seiner Seite“, so der SPD-Wirtschaftspolitiker abschließend.

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