Inneres

 

Nachbarschaftsfeste unbürokratisch und kostenfrei genehmigen


Sommerliche Straßenfeste fördern das Gemeinschaftsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner und geben Nachbarn die Gelegenheit, sich in zwangloser Atmosphäre beim gemeinsamen Grillen, Klönschnack und Flanieren näher kennenzulernen. Für die Kinder gibt es dabei meist vielfältige Spielangebote – und das ganz ohne störenden Autoverkehr. Vor derartigen Festen gilt es aber, diverse organisatorische und bürokratische Hürden zu überwinden, letztere sind zudem bisher mit Gebühren für die Genehmigung verbunden, die je nach Größe zwischen 78 und 156 Euro pro Tag liegen.

Die Sondernutzungsgebühren sollen laut Ortsgesetz nach dem wirtschaftlichen Wert der Benutzung bemessen werden und daneben auch Art und Ausmaß der Einwirkungen auf die Straße und den Gemeingebrauch berücksichtigen. Ein wirtschaftlicher Wert bei Straßen- und Nachbarschaftsfesten besteht aber nicht. Die Einwirkung auf die Straße ist ebenfalls zu vernachlässigen. Diese Feste dienen vielmehr dazu, in etwas größeren zeitlichen Abständen ungezwungen und entspannt mit Nachbarn und Freunden ins Gespräch zu kommen, beisammen zu sein und damit auch den nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Eine Gebühr sollte für ein solches Ereignis, welches zudem nur einen verhältnismäßig geringen Kostenaufwand verursacht, nicht erhoben werden. Nachbarschaftsfeste sollen mit niedrigem bürokratischem Aufwand gebührenfrei stattfinden können.

Teilen via:
FacebookTwitter