Energie & Umwelt

 

Planungen für Photovoltaik auf öffentlichen Dächern vorantreiben


Laut einer Studie des „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“ (MCC) kann der Anteil von Photovoltaik-Anlagen an der globalen Stromversorgung im Jahr 2050 mehr als dreimal größer sein als zuvor angenommen. Demnach könnte der Anteil der Solarenergie selbst bei einem zunehmenden globalen Strombedarf bei 30 bis 50 Prozent liegen.

Photovoltaik birgt als erneuerbare Energie-Quelle auch in den Städten Bremen und Bremerhaven ein großes Potenzial für eine Energiegewinnung, die umweltfreundlich und zugleich unerschöpflich ist. Im Vergleich zur Windenergie kommt ihr der Vorteil zugute, weniger stark mit anderen Formen der Flächennutzung, dem Natur- und Artenschutz sowie dem Gesundheitsschutz in Konflikt zu stehen.

Die rot-grün-roten Koalitionsfraktionen im Land Bremen haben deshalb im Frühjahr 2020 ihre Solar Cities-Initiative auf den Weg gebracht. Diese sieht eine umfassende Ausweitung der Nutzung von Solaranlagen und insbesondere Photovoltaik auf öffentlichen und privaten Dächern im Land Bremen vor. Gerade die Kommunen müssen mit Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern als Vorbild vorangehen.

Um zügig den öffentlichen Ausbau zu forcieren, ist es erforderlich, kurzfristig geeignete Dächer zu identifizieren, die ohne großen Aufwand mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden können, und Planungen einzuleiten und umzusetzen.

Teilen via:
FacebookTwitter