Sport

 

Preiserhöhungen der Bremer Bäder aussetzen!


Schwimmen ist eine zentrale Fähigkeit und Fertigkeit, die jeder Mensch beherrschen sollte. Viel zu viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sind keine sicheren Schwimmerinnen und Schwimmer. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Das ist auch Grund dafür, dass es nicht nur eine Lösung dieses Problems geben kann. Die fachlichen Akteure wie der Landessportbund Bremen, die Bremer Sportjugend, der Bremische Schwimmverband mit seinen Schwimmvereinen und die DLRG unternehmen bereits zahlreiche Anstrengungen, um die Schwimmfähigkeit besonders von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Die Sportdeputation und die Bildungsdeputation haben in gemeinsamen Beratungen ein umfängliches „Schwimmkonzept“ verabschiedet, dass in den kommenden Wochen und Monaten operationalisiert und umgesetzt werden wird.

Mitten in diese vielfältigen und teils ehrenamtlichen Bemühungen überrascht die Bremer Bädergesellschaft mit einer Erhöhung von Eintrittspreisen für zahlreiche Schwimm- und Kursangebote. Die teilweise unterschiedlichen prozentualen Erhöhungen sind der zumindest fachlich zuständigen Deputation nicht vor dem Inkrafttreten zum 1. Januar 2019 durch Geschäftsführung und Aufsichtsrat zur Kenntnis gegeben worden.

Ab 2019 ist auch das Bildungsressort für das Schulschwimmen von einer kräftigen Preiserhöhung im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung zwischen Bremer Bäder und Bildungsressort betroffen. Beim Schwimmverband wirkt sich die Preiserhöhung jeweils durch die geringere Zurverfügungstellung von Schwimmbahnen für das Training aus.

Vor diesem Hintergrund fordert die SPD-Fraktion, die Preiserhöhung für das Jahr 2019 auszusetzen. Außerdem soll der Bremer Senat dafür sorgen, dass die Bremer Bäder GmbH dem Bremischen Schwimmverband im Jahr 2019 die gleiche Anzahl von Bahnen bzw. Bahnenzeiten zur Verfügung stellt wie im Vorjahr und den Schwimmvereinen und der DLRG in Absprache zusätzliche Zeiten für „Schwimmen-Lern-Kurse“ zur Verfügung stellt.

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