Sport

 

Neue Preisstruktur bei den Bremer Bädern entwickeln!


Schwimmen ist eine zentrale Fähigkeit und Fertigkeit, die jeder Mensch beherrschen sollte. Viel zu viele Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sind keine sicheren Schwimmerinnen und Schwimmer. Die Ursachen dafür sind sehr vielfältig. Das ist auch Grund dafür, dass es nicht nur eine Lösung dieses Problems geben kann. Die fachlichen Akteure wie der Landessportbund Bremen, die Bremer Sportjugend, der Bremische Schwimmverband mit seinen Schwimmvereinen und die DLRG unternehmen bereits zahlreiche Anstrengungen, um die Schwimmfähigkeit besonders von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Die Sportdeputation und die Bildungsdeputation haben in gemeinsamen Beratungen ein umfängliches „Schwimmkonzept“ verabschiedet, dass in den kommenden Wochen und Monaten operationalisiert und umgesetzt werden wird.

Hiervon unabhängig sind im Zuge der regelmäßigen und üblichen preislichen Anpassungen an die Betriebskostensteigerung nunmehr durch die Bremer Bädergesellschaft die Eintrittspreise angehoben worden.

Diese Koinzidenz wirft die Frage auf, inwieweit das Interesse an einer verbesserten Erlangung an Schwimmfähigkeiten mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen zum Ausgleich gebracht werden kann. Zu diesem Zweck ist die Struktur der Eintritts- und Kurspreise und deren Höhe für unterschiedliche Zielgruppen bis zum Beginn der Freibadsaison einer Überprüfung unter den Aspekten angemessene Höhe der öffentlichen Subventionierung, Auswirkung auf die Erlangung der Schwimmfähigkeit breiter Bevölkerungskreise, Förderung des Schwimmsportes, Auswirkung auf die Gesundheitsprophylaxe und weiterer sozialer Belange zu unterziehen.

Bis zur Vorlage dieses Konzeptes soll die Nutzung der Bremer Bäder zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit breiter Bevölkerungskreise nicht erschwert werden.

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