Wirtschaft & Stadtentwicklung

 

Die Produktive Stadt – ein Zukunftskonzept?


Der Abschluss der Absichtserklärung zur Entwicklung des Hachez-Areals und die Entwicklungen auf der Überseeinsel, im Tabakquartier und an der Kornstraße machen deutlich, dass die Entwicklung gemischt genutzter Quartiere (Konzept der „Produktiven Stadt“) für die Stadt Bremen erheblich an Bedeutung gewinnt.

Etablierte und gut funktionierende gemischt genutzte Strukturen wie z.B. in der Neustadt, in denen ein Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten selbstverständlich sind, werden hierdurch gestärkt, neue gemischt genutzte Quartiere werden etabliert.

Neben der Stadtentwicklungsperspektive sind hierbei auch die wirtschaftsstrukturellen Wirkungen dieser Flächen zu beachten. Einerseits handelt es sich bei diesen Flächen um bisher ausschließlich gewerblich genutzte Bereiche. Es gehen also Gewerbeflächen in zentraler Lage verloren. Andererseits werden auf diesen Flächen auch viele neue Arbeitsplätze und gleichzeitig viele neue Wohnungen in zentraler Lage entstehen. Allein im Tabakquartier sind bislang 200 Unternehmen mit bereits über 1.000 Arbeitsplätzen angesiedelt worden. Durch eine solche Quartiersentwicklung wird auch der Wohnort Bremen gestärkt, was positive fiskalische Effekte mit sich bringt.

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