QBZ Morgenland: Wunderbar einladendes Gebäude mit einem kleinen Schönheitsfehler gleich nebenan


Endspurt auf der Baustelle des Quartiersbildungszentrums Morgenland an der Grundschule Fischerhuder Straße: Bei einem Ortstermin überzeugte sich der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Aydin Gürlevik von den aktuellen Baufortschritten. Ende April soll das „QBZ“ eröffnet werden.

„Hier entsteht ein wunderbar einladendes Gebäude für die Gröpelinger Familien mit ihren Kindern“, so der Abgeordnete nach der Baustellenbesichtigung gemeinsam mit Christiane Gartner und Ralf Jonas von Kultur Vor Ort e. V.. Das QBZ mit seinen vielfältigen Angeboten und räumlichen Möglichkeiten soll bald eine Brücke schlagen zwischen Schule, Jugendhilfe und kultureller Bildung im Stadtteil.

Gürlevik schaute sich bei seinem Besuch die künftige Mensa im Erdgeschoss an, die auch als Veranstaltungsraum genutzt werden soll. Im Obergeschoss mit seinen vielen Blickverbindungen in die Umgebung befinden sich großzügige Atelier- und Seminarräume sowie verschiedene Büro- und Beratungsräume. Holzfenster sowie Farbakzente an den ansonsten weißen Wänden und Decken sorgen für eine angenehme Atmosphäre.

„Besonders gelungen finde ich den neuen Übergang von Quartiersbildungszentrum zur Schule. Das ist eine Art von Wertschätzung, die den Kindern an diesem Schulstandort gut tun wird“, sagte Aydin Gürlevik. Der Haupteingang der Schule wird künftig an der Kontaktstelle zwischen QBZ und Schulgebäude an der Morgenlandstraße liegen – und ist endlich ein „richtiger“,  unübersehbarer Eingang.

Es gibt allerdings einen Schönheitsfehler: Obwohl Teile der Außenwände der Grundschule nach einem Brand frisch gestrichen wurden, wurde genau an der Wand, die an das QBZ grenzt, auf einen kompletten Neuanstrich verzichtet. Gürlevik: „Solche halben Sachen sind kompletter Quatsch. Bis zur Eröffnung muss hier noch dringend nachgebessert werden.“

Thema des Gesprächs mit den beiden Kultur-Vor-Ort-Vertretern war auch die künftige personelle Ausstattung der Einrichtung. „Die vorgesehene halbe Stelle für eine QBZ-Managerin halte ich für deutlich zu gering bemessen“, unterstrich der Abgeordnete. Viel Geld für den Passivhausstandard – zu wenig Geld fürs Personal: An diesem Missverhältniss müsse sich noch etwas ändern, so Gürlevik.

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