Wirtschaft

 

Reinken begrüßt konstruktiven Beitrag der Handelskammer


Zum heute veröffentlichten Positionspapier der Handelskammer erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Reinken: „Ich begrüße den konstruktiven Beitrag der Handelskammer zur Diskussion über die Zukunft unseres Bundeslandes ausdrücklich. Gerade bei den Schwerpunktthemen des Papiers sind gute Anknüpfungspunkte und viele Ziele zu finden, die auch wir Sozialdemokraten verfolgen.“

Für Reinken steht fest: „Die Wirtschaft ist mit ihrem Angebot an Arbeitsplätzen und ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein äußerst wichtiger Faktor für unsere wachsenden Städte. Auch für uns steht fest: Dies muss in der Debatte über die Zukunft unseres Bundeslandes eine zentrale Rolle spielen.“ Dabei seien beide Seiten in der Pflicht, betont Reinken. „Die Handelskammer fordert zu Recht, dass wir klare Rahmenbedingungen für Qualifizierung setzen und nennt als einen zentralen Punkt noch deutlichere Investitionen in die berufliche Bildung. Auf der anderen Seite haben wir auch hohe Erwartungen an die Betriebe und Unternehmen, nicht nur was ihre Investitionsbereitschaft angeht: Wir setzen darauf, dass sie sich gemeinsam mit uns konsequent für mehr Ausbildungsplätze, aber auch für die Integration von länger arbeitslosen und behinderten Menschen einsetzen.“

Bildung und Wissenschaft seien dabei zwei Schlüsselthemen, so Reinken weiter. „Richtig ist, dass wir in der der dualen Berufsausbildung und im Wissenschaftssektor vor Herausforderungen stehen – angefangen von dringend nötigen Investitionen in die Berufsschulen bis hin zu einer intensiveren Zusammenarbeit der Universität und der Hochschulen mit der lokaler Wirtschaft. Hier haben wir gemeinsame Ziele, an denen beide Seiten arbeiten müssen.“

Auch beim Thema Stadtentwicklung und Wohnungsbau sieht Reinken in dem Papier gute Grundlagen: „Eines der Kernthemen der SPD-Bürgerschaftsfraktion ist die Weiterentwicklung der Gewerbegebiete und die Forcierung des Wohnungsbaus. Hier konnte bereits viel erreicht werden, aber es bleibt dabei: Wir müssen alles tun, um der Abwanderung qualifizierter Arbeitnehmer und junger Familien etwas entgegenzusetzen – auch weil dies die vielfältigen Bemühungen um Ansiedlung neuer Betriebe konterkariert.“

Gerade darin sieht der Wirtschaftspolitiker konkrete Möglichkeiten zur Bekämpfung von Armut: „Arbeitsplätze in Industrie, Logistik, Wissenschaft, Bildung sind die Grundlage für die Überwindung der sozialen Spaltung. Sie sind auch die Grundlage für den Kampf um ‚Gute Arbeit‘“, sagt Reinken und betont abschließend: „Wir freuen uns auf einen konstruktiven Dialog nicht nur mit der Handelskammer: Ein größeres Engagement der Wirtschaft für Zukunftsfragen ist wünschenswert, gut und wichtig – ebenso wie das Engagement der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen.“