Handwerk

 

„Roter Teppich für goldenen Boden“


„Roter Teppich für goldenen Boden“ – unter diesem Titel steht ein Strategiepapier, das der Wirtschaftssenator heute in der Deputation für Wirtschaft Arbeit und Häfen vorstellt. „Wir begrüßen sehr, dass Handwerk und Kleingewerbe und deren Bedarf an geeigneten Flächen hier gezielt in den Blick genommen werden“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dieter Reinken. „Das deckt sich mit unserem Ziel als SPD-Fraktion, bei der Entwicklung von Gewerbeflächen explizit auch die Bedürfnisse dieser Betriebe zu berücksichtigen.“

„Das Handwerk ist in Bremen von großer Bedeutung“, betont der Sozialdemokrat. „Handwerkerbetriebe machen stabil 10 Prozent der Gesamtzahl bremischer Unternehmen aus. Und diese Betriebe haben spezifische Anforderungen an ihre Flächen und Immobilien, die andere sind als die großer Unternehmen. Sie brauchen in der Regel kleinere Flächen. Sie suchen diese Flächen oft in der Nähe des Stadtzentrums oder sogar gezielt in auf einen Stadtteil bezogen und in Kundennähe. Und die Handwerker sind einer aktuellen Umfrage der Kreishandwerkerschaft zufolge daran interessiert, Eigentum zu erwerben und nicht zu mieten. Dem müssen wir Rechnung tragen.“

Das heute vorgelegte, mit Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer abgestimmte Strategiepapier sei hierzu ein guter und wichtiger Schritt, sagt Reinken abschließend. „Wir wollen für das Handwerk gute Rahmenbedingungen schaffen und den Betrieben weitere Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Es ist daher gut, dass in dem Papier bereits konkrete Flächen benannt werden, auf denen kurzfristig weitere Ansiedlungen möglich sind. Es ist ebenfalls zu begrüßen, dass in den Blick genommen wird, wie die Förderung und Beratung von Handwerks- und Kleingewerbebetrieben optimiert werden kann. Es ist aber völlig klar: Für uns ist dies nur ein erster Schritt. Bremen muss bei der zukünftigen Gewerbeflächenentwicklung immer auch den Bedarf des Handwerks und Kleingewerbes im Blick behalten und auch hier gezielt Flächen zur Verfügung stellen. Dies haben wir als SPD-Fraktion wiederholt gefordert, und dies ist nun auch im Strategiepapier zu finden. Für uns ist dies also eine sinnvolle Strategie, die es nun konsequent weiterzuverfolgen gilt.“

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