Sport

 

Verbände und Vereine in der Schwimmausbildung stärken


„Jedes Kind muss schwimmen lernen“, sagt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Ingelore Rosenkötter. „Das ist unser Ziel – und um dieses Ziel zu erreichen, leistet das nun vom Senat vorgelegte Konzept einen großen Beitrag. So ist es richtig, dass die Schwimmfähigkeit der Kinder systematisch im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung ermittelt wird. Und es ist ebenso richtig, dass der Schwimmunterricht in die zweite Klasse vorverlegt und die effektive Zeit im Wasser auf 45 Minuten verlängert werden soll.”

Die Sozialdemokratin betont aber auch, dass vor allem der außerschulische Bereich gestärkt werden müsse, um möglichst viele Kinder zum Schwimmen zu bringen. „Wir müssen das Dreieck aus Schwimmverband, Landessportjugend und DLRG stärken”, sagt sie. „Dieses Dreieck macht auch jetzt schon wichtige und wertvolle Angebote, und es hat einen guten Zugang zu Kindern auch schon vor der zweiten Klasse. Für mich steht also fest: Wir müssen diese Angebote unterstützen und ausbauen. Das heißt, dass wir Vereine und Verbände nicht nur bei größerer Nachfrage finanziell entsprechend ausstatten müssen, sondern auch zusätzliches Geld bereitstellen müssen, damit sie Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus- und fortbilden können. Und das heißt, dass wir ihnen in den Bädern mehr Wasserflächen zur Verfügung stellen müssen, damit sie auch Raum und Zeit für ein erweitertes Angebot – von der Wassergewöhnung bis zum Schwimmkurs – haben.”

„Wir müssen alle zusammen die Vereine und Verbände stärken, die einen entscheidenden Beitrag leisten und entsprechende Kurse anbieten – und die dies hervorragend können”, so Rosenkötter abschließend. „Es ist richtig, die Schwimmausbildung in der Schule konzeptionell voranzubringen und zu verbessern. Über die Schulen kann aber nicht alles aufgefangen werden, dazu kommen die Kinder auch mit zu unterschiedlichen Voraussetzungen in den Schwimmunterricht. So bleibt es auch in der Verantwortung der Eltern, dass ihre Kinder früh mit Wasser in Kontakt kommen und das Schwimmen erlernen. Dass hier die Informationsmöglichkeiten verbessert und die Eltern gezielt auf Kursangebote hingewiesen werden sollen, ist daher ebenfalls ein wichtiger und richtiger Bestandteil des Konzeptes.”

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