Verkehr

 

Verkehrssicherheit durch sicheres Parken erhöhen


Der öffentliche Verkehrsraum in Bremen wird in nicht unerheblichem Maße zum Abstellen von Fahrzeugen des motorisierten Individualverkehrs und des Radverkehrs genutzt. Die legale Nutzung muss so organisiert sein, dass sie den Zielen der Barrierefreiheit, der Rettungswegsicherheit und der Verkehrssicherheit nicht zuwiderläuft. Gefährlichen Situationen treten auch im Verkehrsraum vor Schulgebäuden und Kindertageseinrichtungen auf und werden insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten durch Dunkelheit und witterungsbedingt schlechte Sichtverhältnisse noch verschärft. Kreuzungen sind dabei besonders sicherheitssensible Bereiche, wie die Unfallstatistiken zeigen. Zugeparkte Kreuzungsbereiche sind für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer durch die eingeschränkte Sicht auf einmündende Straßen gefährlich. Einsatz- und Rettungsfahrzeuge können gerade in engen Straßenquerschnitten im Notfall häufig den Einsatzort nicht oder nur schlecht erreichen.

Eine Einschränkung der Verkehrssicherheit und der Barrierefreiheit kann ebenso von falsch abgestellten Fahrrädern ausgehen. In manchen Stadtteilen sind Gehwege deshalb nur eingeschränkt nutzbar.

Vor allem in Stadtteilen mit hohem Parkdruck erfolgen die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und die Freihaltung von Rettungswegen durch die zuständigen Behörden oft nicht ausreichend. Eine Ausweitung der Kontrollen kann nicht durch die Polizei gewährleistet werden. Hingegen könnte der kommunale Ordnungsdienst unter Umständen ausgeweitet werden soweit sich Stellen, durch zu vereinnahmte Verwarnungsgelder refinanzieren.

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